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Einfach.Jetzt.Mitmachen – Zukunftsgestaltung von unten

Der Saal der Robert Jungk Bibliothek für Zukunftsfragen war so voll, dass man sogar noch zusätzliche Stühle holen musste.

Der wissenschaftliche Mitarbeiter der Robert Jungk Bibliothek Hans Holzinger stellte gleich nach der Begrüßung das Buch „Einfach.Jetzt.Machen“ von dem Gründer des Transition Movements Rob Hopkins vor. Als einen der Schwerpunkte des Buches nannte er die „Zukunftsgestaltung von unten“, also die Veränderung der Gesellschaft oder der Umwelt durch das Engagement von BürgerInnen.

LH-Stv. Astrid Rössler,  welche vor ihrem Einstieg in die Politik selbst zivilgesellschaftlich sehr engagiert war, sieht BürgerInneninitiativen als eine wichtige Form der Gesellschaftsgestaltung und führt viele positive Veränderungen in der Stadt Salzburg auf diese zurück. Ihrer Meinung nach existiert in Salzburg eine breite Palette von Initiativen welche durchaus Potential haben, die Stadt zu prägen. Die Salzburger Foodcoops sind eine davon. Anita Berner stellte als VertreterIn das Konzept einer Lebensmittelkooperative vor und erläuterte ihre Motivation, sich im Bereich Ernährungssouveränität einzusetzen.

Die Initiative „Erdling“ wurde von Erik Schnaitl vorgestellt. Der Verein für kooperative Landwirtschaft teilt die Ernteerträge auf die Mitglieder auf, von welchen auch das Risiko für eventuelle Ernteausfälle gemeinsam getragen wird. Schnaitl betonte die Wichtigkeit, nicht nur auf Missstände hinzuweisen sondern durch Initiativen ein positives  Lebensgefühl zu vermitteln.

Der Nachhaltigkeitskoordinator Salzburgs, Markus Graggaber, stellte die Agenda 21 vor und berichtete von Möglichkeiten der BürgerInnenbeteiligung in Salzburg.

Bei der Diskussion im Anschluss kamen Themen auf wie das der scheinbar zu geringen Präsenz der Initiativen in der Öffentlichkeit sowie der Kommunikation und Vermarktung dieser.Es gab einen gemütlichen Ausklang des Abends an der Bar der JBZ, an welcher das Thema noch in einem informellen Setting weitergeführt wurde.

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