Gemeinwohl-Projektentwicklung in der Projektschmiede

Am 23. Mai fand im Vorarlberg Museum in Bregenz wieder eine Projektschmiede statt. Zwei spannende Projekte wurden von 14 Personen aus unterschiedlichen Bereichen weiterentwickelt. 

 

 Was ist die Projektschmiede?

© Kerstin Lubetz

© Kerstin Lubetz

Die Projektschmiede ist ein offenes Nachmittagsformat, bei dem ko-kreativ gemeinsam an konkreten Projekten „geschmiedet“ wird. Sie findet alle zwei Wochen abwechselnd in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz statt. Voraussetzung für die Projekte ist, dass diese einen Gemeinwohlcharakter haben. Sie können aus den verschiedensten Bereichen (Soziales, Kultur, Umwelt, Bildung, Freizeit, …) stammen. Begleitet wird der Nachmittag von zwei Personen, die für einen klar strukturierten und professionellen Rahmen sorgen. Neben den Menschen, die ein Projekt einbringen (Projektgeber*innen), kommen in die Projektschmiede freiwillige „Projektbegleiter*innen“. Ihre Aufgabe ist es, die Projekte durch ihre Inputs, Ideen, Fragen und Visionen aber auch Bedenken weiterzubringen und zu bereichern. Durch die verschiedenen Blickwinkel und die Menge der Informationen wird die Qualität der Ergebnisse erhöht.

Die Projektschmiede beginnt mit einem gemeinsamen Kennenlernen der Teilnehmenden und des Schmiedeformats. Nach den Projektvorstellungen wird in drei Runden in zwei unterschiedlichen Gruppen geschmiedet. Am Ende der Schmiede erzählen die Projektgeber*innen, wie es ihnen in den drei Runden ergangen ist, und welche konkreten nächsten Schritte sie nun vorhaben. Alle weiteren Teilnehmenden können genauso über ihre Erfahrungen an diesem Nachmittag berichten.

 

Projekt: Vorarlberg auf dem Weg zu einem inklusiven Gemeinwesen

Stefan Lins kam mit dem Projekt „Vorarlberg auf dem Weg zu einem inklusiven Gemeinwesen“ in die Schmiede, ein längerer Prozess, in den unterschiedliche Abteilungen des Landes Vorarlberg mit eingebunden sind. Ziel ist es, das gesellschaftliche Verständnis von Behinderung weiterzuentwickeln, sodass alle die Möglichkeit einer Teilhabe an der Gesellschaft haben und unterschiedliche individuelle Bedürfnisse berücksichtigt werden. Sein Anliegen: Wie erzielen wir eine Bodenhaftung mit dem Ganzen? Wie kommt das Thema bei dem/der Otto-Normal-Bürger*in an und wie können wir ihre Perspektive miteinbauen, sodass die Ziele, die wir formulieren, nicht zu abgehoben wirken? Hinaus geht er mit der Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, mit dem Begriff „Inklusion“ zu arbeiten. Denn vielleicht wäre es besser, von „Chancengleichheit“ zu sprechen. Außerdem bekam er viele wertvolle Tipps, wie er Synergien nutzen kann, die im Umfeld von Chancengleichheit bereits vorhanden sind.

 

Projekt: Soziales Handwerken

Dominik Hagen, gelernter Elektriker, ist es ein Anliegen, handwerkliche Tätigkeiten für sozial schwächer Gestellte leistbarer zu machen. Mit diesem Projekt ging er in die Projektschmiede hinein, um einmal allgemeines Feedback einzuholen. Seine Idee fand großen Anklang – er wurde gar als Robin Hood unter den Handwerker*innen bezeichnet. Die Projektbegleiter*innen stellten ihm viele wertvolle Fragen, die ihm bei der Erstellung einer Art Businessplan helfen werden. Eine der wichtigsten, welche Rolle Dominik selber im Projekt übernimmt, wurde geklärt. Beispiele aus anderen Bereichen, wie etwa Repaircafes oder Tauschkreise, wurden genannt. Aber auch Möglichkeiten, wo er um Unterstützung ansuchen könnte, beispielsweise bei Innungen oder der WKO. Ideen, wie er die Zielgruppe erreichen könnte, zum Beispiel die Datenstrukturen von Kulturpass oder Heizkostenzuschuss zu nutzen, kamen ebenso auf.

© Kerstin Lubetz

© Kerstin Lubetz

 

Ein weiterer erfolgreicher Schmiedenachmittag neigte sich dem Ende zu. Die Projektgeber Stefan und Dominik freuten sich über die vielen Ideen und das wertvolle Feedback zu ihren Projekten. Beide verließen die Projektschmiede mit vielen Fragen, aber auch Beispielen, Ideen und konkreten nächsten Schritten. Alle anderen freuten sich, das Format der Projektschmiede (wieder einmal) erlebt zu haben und sind gespannt, wie es mit den Projekten weitergeht.

 

Bericht von Katharina Toth, NH-Reporterin Vorarlberg

Ein Fest der Lebensfreude – das erste USE WHAT YOU HAVE-Festival

Von 31. Mai bis 02. Juni fand das erste USE WHAT YOU HAVE - Festival in der Remise und der Fabrik Klarenbrunn in Bludenz statt. Ganz nach dem Motto „Nutzen, was schon da ist“ konnten rund 3000 Besucherinnen und Besucher hautnah erleben, welche kreativen Lösungsansätze für die Herausforderungen unserer Zeit bereits vorhanden sind.

© Magdalena Türtscher

© Magdalena Türtscher

© Magdalena Türtscher

© Magdalena Türtscher

 

 

 

 

 

 

 

 

„So stelle ich mir eigentlich die Welt vor, oder besser gesagt - das Paradies!“ – schwärmt Isolde Adamek, die Initiatorin des ersten USE WHAT YOU HAVE-Festivals, nach der dreitägigen Veranstaltung. Gemeinsam mit Brigitta Soraperra und Magdalena Türtscher rief sie ein Festival ins Leben, dessen Schwerpunkt der bewusste und zukunftsfähige Umgang mit Ressourcen war. Schon bei der Bewerbung wurde darauf Rücksicht genommen, indem nur gebrauchtes Papier und bereits verwendete Sujets für alle Drucksorten und Transparente verwendet wurden.

Der Auftakt der Veranstaltung am Freitagabend am Remise-Vorplatz – ein Food Waste Cooking mit GEA-Gründer Heini Staudinger – war ein großer Erfolg. In Kooperation mit dem „KochKollektiv“ aus Liechtenstein und dem Verein „Tischlein deck dich“ wurden Lebensmittel, die eigentlich für die Mülltonne bestimmt gewesen wären, von vielen Helferinnen und Helfern zu einem köstlichen Menü verarbeitet. Danach fand es der erste musikalische Höhepunkt – ein Konzert von Cari Cari – im Remise Saal statt.

© Magdalena Türtscher

© Magdalena Türtscher

© Magdalena Türtscher

© Magdalena Türtscher

 

Am Samstag und Sonntag fand das Festival in der Fabrik Klarenbrunn statt und bot bei traumhaftem Wetter ein vielfältiges Kulturprogramm. Besucht werden konnten beispielsweise Workshops zum plastikfreien Badezimmer oder ein Repair-Café, aber auch Theatervorführungen. Auf besonders großes Interesse stießen die Ausstellungen „un-tragbar - Kleidungskonsum und Wegwerfmode“ und „Trash-Kunst - Altstoffverwertung einmal anders".  Durch Kreativworkshops wie Zirbenkissen-Nähkurse, Werken mit Karton & Fädeln und einem großartigen Papiertheater kamen auch die kleinen Festivalgäste nicht zu kurz. Ein weiteres Highlight war mit Sicherheit der Re-Use Markt, bei dem sich Besucherinnen und Besucher selbst einbringen konnten. Generell wurde während des gesamten Festivals zum Mitmachen und selbst gestalten aufgerufen. Von Flickstationen über Abfall-, Ideen- und Kleidertauschbörsen sowie Jeans-Recycling bis hin zu selbst gemachten Seifenblasen – das alles konnte auf diesem lebendigen Marktplatz erlebt werden. „Es war fröhlich und sehr ästhetisch. Wir produzierten kaum Abfall und alles hat so harmoniert, es war fast kitschig!“ – erzählt Isolde begeistert. Musikalisch begleitet wurde der Markt von Nele, Duo Lia, vom Duo „Das Kollektiv“ und vom Trio „Unter der Laterne“. Weitere Konzerte gaben „Philipp Lingg und Martin Grabher“ sowie „Mister Two Voice“.

 

© Magdalena Türtscher

© Magdalena Türtscher

© Magdalena Türtscher

© Magdalena Türtscher

 

Am Sonntagmorgen konnte man beim BRING WHAT YOU HAVE Frühstück mit selbstmitgebrachten Getränken und Speisen inspirierenden Impulsvorträgen über Ressourcenschonung lauschen. Die Caritas bewirtschaftete gemeinsam mit Aqua Mühle und Integra eine Food Meile. Dort wurden im selbst erbauten Café aus Retromöbeln viele Köstlichkeiten auf altem Geschirr serviert.

 „Das gesamte Publikum wirkte sehr interessiert und auch die Medien berichteten viel über unser Festival. Außerdem finde ich es super, dass nicht nur Grauhaarige, sondern so viele junge Menschen und Familien erschienen sind. Wir wollten etwas für die Jungen machen und das ist voll aufgegangen!“ freut sich Isolde. Mit Frauenvernunft, Herzlichkeit und vielen Unterstützerinnen und Unterstützern organisierte das Drei-Generationen-Team also ein Fest der Lebensfreude. Somit zeigten sie, was entstehen kann, wenn Bürger und Bürgerinnen selbst etwas in die Hand nehmen und dadurch eine Bewegung von unten entsteht. Denn von einem ist Isolde fest überzeugt: „Wenn sich jemand freut, dann gibt er Freude weiter und das vermehrt sich – wie Spirale der Begeisterung!“

Link zum Festival: https://www.uwyh.at/

 

Bericht von Katharina Toth, NH-Reporterin Vorarlberg

 

AKTIONSTAGE HIGHLIGHT - USE WHAT YOU HAVE-Festival

 

Begeisterung statt Zeigefinger auf dem ersten USE WHAT YOU HAVE-Festival

© Magdalena Türtscher

© Magdalena Türtscher

 

Das USE WHAT YOU HAVE-Festival lockte rund 3.000 Besucherinnen und Besucher in die Fabrik Klarenbrunn und die Remise Bludenz.

Verwende, was du hast – darum ging es beim ersten USE WHAT YOU HAVE-Festival, das letztes Wochenende von Freitag, 31. Mai, bis Sonntag, 2. Juni, zum ersten Mal in Bludenz stattfand. Schauplätze waren die Remise Bludenz und die Fabrik Klarenbrunn, deren Potential viele der insgesamt 3.000 Festivalbesucherinnen und -besucher wohl zum ersten Mal zur Gänze entdecken konnten. Das ganze Wochenende hindurch präsentierten zahlreiche Kulturschaffende kreative Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit und zeigten, wie man mit kleinen Dingen Großes bewirken kann – und das mit Freude und Begeisterung anstatt mit erhobenen Zeigefinger.

 

© Magdalena Türtscher

© Magdalena Türtscher

Den Auftakt machte Freitagabend das Food Waste Cooking am Remise-Vorplatz mit GEA- Gründer Heini Staudinger als Gastredner, bevor anschließend Cari Cari im Remise Saal den Sommer musikalisch einläuteten. Abwechslungsreich ging es auch Samstag und Sonntag in der Fabrik Klarenbrunn weiter. Besucherinnen und Besucher durften sich über ein buntes Kulturprogramm mit Re-Use-Markt, Film- und Theatervorführungen, Konzerten, Kinderprogramm, Workshops und Impulsvorträgen freuen. Mitmachen und selbst gestalten wurde während des gesamten UWYH großgeschrieben: So konnten sich Festivalgäste beispielsweise bei der Kleiderzirkus Tauschbörse, der Abfallbörse oder bei der Flickstation „Nadelfin“ aktiv einbringen. Auch das BRING WHAT YOU HAVE-Frühstück am Sonntagmorgen fand großen Anklang. Bei einem selbstmitgebrachten Frühstück konnte man inspirierenden Minivorträgen über Ressourcenschonung zuhören.

© Magdalena Türtscher

© Magdalena Türtscher

Für die kleinen Festivalgäste gab es Vieles zu erleben: Neben den Kreativworkshops von Bianca Lugmayr (Zirbenkissen-Nähkurs), Claudia Köberle (Werken mit Karton & Fädeln) und Clownin Elke Maria Riedmann (Seifenblasen selbst gemacht), sorgte Theatermacherin Saskia Vallazza mit einem besonderen Papiertheater für große Begeisterung.

Musikalische Höhepunkte des Festival-Wochenendes waren ohne Zweifel der fulminante Auftritt von Cari Cari in der Remise sowie das open air-Konzert von Philipp Lingg & Martin Grabher am Samstagabend auf dem Fabrikgelände. Auch hier wurde verwendet, was da war: Die Laderampe im Innenhof wurde als Bühne umfunktioniert, alte Fässer dienten als Stehtische und gebrauchte Holzlatten fanden ein zweites Leben als Bartresen. Für gute Stimmung auf dem Re-Use Markt sorgten untertags das Duo „Das Kollektiv“, das Trio „Unter der Laterne“, Nele und das Duo Lia.

 

 

© Magdalena Türtscher

© Magdalena Türtscher

Die drei Festivalinitiatorinnen Isolde Adamek, Brigitta Soraperra und Magdalena Türtscher, zum UWYH: „Wir hätten nie geglaubt, dass unser Festival, das ja zum ersten Mal stattfindet und für uns alle ein großes Experiment und Wagnis war, auf so viel

Interesse und Begeisterung und vor allem auch Dankbarkeit beim Publikum stößt. Dafür sind wir im Gegenzug selber sehr dankbar. Und am meisten der Sonne und den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die uns unterstützt haben. Ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen.“

Das dreitägige Festival wurde in Kooperation mit der KOJE, der carla – Caritas Vorarlberg, dem Kulturbüro der Stadt Bludenz, der Villa K. und zahlreichen weiteren Partnern heuer erstmals auf die Beine gestellt. Die drei Initiatorinnen wollten mit dem UWYH zum Nachdenken und vor allem auch zum Handeln anregen. Das Festival stand dabei ganz im Zeichen von gelebtem Umwelt- und Konsumbewusstsein und dem Wunsch, gemeinsam die Basis für eine enkelfreundliche Gesellschaft zu schaffen. „Ein nachhaltiger Umgang mit vorhanden Ressourcen und gelebtes Umweltbewusstsein gehören zu den großen Herausforderungen der nächsten Dekaden – umso erfreulicher, dass mit dem Bludenzer UWYH-Festival neue, zukunftsweisende Impulse entstanden sind“, so Kulturstadtrat Christoph Thoma.

 

© Magdalena Türtscher

© Magdalena Türtscher

 

PUBLIKUMSREAKTIONEN:

„Ihr habt am letzten Wochenende ein großartiges Festival organisiert. Es gab viele berührende Momente und die Gewissheit, dass in Bludenz was geht - vielen Dank an Euch Organisatoren und die vielen Helfer.... Besucher

.... Fröhlichkeit, Leichtigkeit, Unbeschwertheit, Begeisterung ... Besucherin, 29

... kein erhobener Zeigefinger, es wurden Alternativen gezeigt ... Besucher, 35

.... tolle Produkte und Aktivitäten ... Workshopleiterin, 29

... besonders interessiertes Publikum , sehr interessante Gespräche und Begegnungen ... Ausstellerin , 45

Obwohl ich beinahe immer am Stand war und wenig vom Geschehen mitbekommen habe, spürte ich die Begeisterung der Besucher. ..."Man spricht davon".

(Bludenz ist nicht Berlin - aber Berlin wäre auch stolz auf UWYH aus Bludenz.)

... Hut ab, was ihr da auf die Beine gestellt habt!!!! ... Impulsgeberin

 

Von Jasmine Türk

Aktion: Use what you have – Festival

 

AKTIONSTAGE HIGHLIGHT - drastic plastic* „Build a PET man“

 

© Jugendbotschafter

© JugendbotschafterInnen

 

Am Freitag den 14.06 fand endlich unsere Veranstaltung „PET- Parade“ statt! Es kamen neben zahlreichen Passanten circa 400 angemeldete Schüler und Schülerinnen, sowie die Lehrpersonen mit ihren selbstgebauten PET-Men, sowie tollen Plakaten mit der klaren Botschaft: „Plastik vermeiden!“ und Plastikmüllsäcken.

 

© JugendbotschafterInnen

© JugendbotschafterInnen

Unser Programm startete mit dem Befüllen der Weltkarte mit gesammelten Plastikmüll, den die TeilnehmerInnen von ihren Schulen mitgebracht hatten. Der Abfall wurde farblich sortiert und auf die Kontinente verteilt, sodass am Schluss ein tolles Kunstbild entstand. Nach der offiziellen Eröffnung und der Premierung des „coolsten PET-Man“, ging es mit einem Quiz und angemeldeten Wortmeldungen bzw. Vorträgen. Am Schluss liefen wir noch als PET-Parade gemeinsam zum Bahnhof, wo die Veranstaltung mit der Heimreise offiziell beendet war!!

Neben unserem Infostand zu zahlreichen Projekten, an denen sich JEDER beteiligen kann/könnte, kam unser Anti-Plastik-Tisch auch sehr gut an. Gegenstände als Alternative zu Plastik waren hier aufgestellt und beschrieben (Bambuszahnbürste, Metall-Trinkhalm, Bienenwachstücher, etc.).

 

 

Ein weiteres Highlight war unsere PET-Flaschenpost!

Alle BesucherInnen konnten vorgefertigte Briefe mit Forderungen an die Politik zur Unterstützung der Vermeidung von Plastik (Umstellung von Plastikflaschenautomaten an Schulen auf regionale Pfand-Glasflaschen) und der Einführung eines Pfandsystems unterzeichnen und an bestimmte PolitikerInnen der Landesregierung adressieren. Im Anschluss an die Veranstaltung, wurden die Flaschenpost-Flaschen persönlich von den JugendbotschafterInnen in der Landesregierung zur Weiterleitung an einen Landtagsabgeordneten abgegeben. Wir freuen uns schon auf deren Rückmeldungen!

© Jugendbotschafter

© JugendbotschafterInnen

 

Für uns war dieser Tag ein voller Erfolg!
Wir haben über 400 Menschen das Thema „Plastik“ näher gebracht und auf die Problematik hingewiesen! Auch die Sustainable Development Goals wurden zum Thema und wir waren doch erstaunt, dass der eine oder andere sie auch kannte! Außerdem kam die Aktion bei den LehrerInnen & SchülerInnen jeden Alters gut an und wir bekamen sehr viele Anfragen, und auch Rückmeldungen, ob wir, die JugendbotschafterInnen, nicht nochmals so ein Event veranstalten könnten! Das tollste Klassenfoto gewann einen interaktiven „Plastikfreie-Workshop“ für die ganze Klasse.

© Jugendbotschafter

© JugendbotschafterInnen

© Jugendbotschafter

© JugendbotschafterInnen

 

Wir hoffen, dass viele Kinder und Jugendliche- aber auch Erwachsene mehr und mehr umdenken und bewusster einkaufen und dabei ihren Plastikkonsum drastisch reduzieren!

 

Jennifer Kidd (Jugendbotschafterin)

Aktion:  drastic plastic* „Build a PET man“  

„Wir sind Klima“ - Aktionstag

Am 04. Juni fand in Bregenz eine spektakuläre Demonstration mit Gehzeugen und anschließender Petitionsübergabe für die Finanzierung der Energieautonomie statt. Ziel war ein wirksamer Auftritt von Organisationen und der Zivilgesellschaft, um seitens der Politik die notwendige Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen einzufordern.

Der Marsch zum Landhaus

Kurz vor 11 Uhr tummelten sich über 20 Gehzeuge am Parkplatz Seestadt Bregenz. Gehzeuge sind Holz-Lattenroste im Ausmaß eines Autos, die von Menschen getragen werden und verdeutlichen sollen, wie viel Platz durchschnittlich große Autos einnehmen. Alle warteten gespannt darauf, endlich Richtung Landhaus losmarschieren zu dürfen. Kurz nach 11 Uhr war es so weit. Zügig schritten die Gehzeuge im Konvoi zwischen Elektrofahrzeugen und Fahrrädern voran. Geschultert wurden diese von unterschiedlichen VertreterInnen von Gemeinden und Organisationen, wie etwa Attac, Bio Austria, Consolnow oder dem Weltladen. An der Spitze der Gehzeugkolonne wurden in einem kleinen Holzkarren die Petitionen von 17 Gemeindevertretungen und 4 Umweltorganisationen transportiert.

Petitionsübergabe

Vor dem Landhaus wurden die GehzeugträgerInnen mit Gemüsesuppe und Raclette sowie Kuchen und Kaffee empfangen. Nach einem ausführlichen Fotoshooting und diversen Interviews, kam es zum Höhepunkt der Aktion: Der Übergabe der Petitionen an den Landtagspräsidenten Harald Sonderegger durch die JugendbotschafterInnen der Caritas. In der Petition wurde Folgendes gefordert: Das

  1. Einführen einer freiwilligen CO2-Abgabe für die von der Landesverwaltung verursachten CO2-Emissionen;
  2. Abschaffen sämtlicher Marktverzerrungen durch direkte und indirekte Förderungen fossiler Energiestrukturen im Wirkungsbereich des Landes;
  3. Sichern der Lobbyarbeit auf Bundes- und EU Ebene für eine Kostenwahrheit bei Atom/Öl/Gas/Kohle; sowie das
  4. Festlegen einer Landesenergieabgabe bzw. Gebühr für CO2-Emissionen zur Finanzierung der beschlossenen Energieautonomie 2050.

 

Für die Machbarkeit der Energieabgabe auf Strom und Gas wurden folgende Ideen erläutert:

Zusammenfassend lautete die Botschaft der Petition also: Energieautonomie in Vorarlberg ist machbar, leistbar – und rasch realisierbar!

 

Information und Ausklang

Nach der Petitionsübergabe gab es noch die Gelegenheit, mit VertreterInnen der NGOs und UnterstützerInnen der Petition ins Gespräch zu kommen. Bei biologischer Verpflegung sowie fair gehandelten Kaffee vom Weltladen Bregenz wurden wertvolle Informationen über zukünftige Projekte und mögliche Partnerschaften ausgetauscht.

 

Bericht von Katharina Toth – NH Reporterin für Vorarlberg

Fotocredit: © Katharina Toth

 

 

Projektschmiede – gemeinsam Wandel gestalten

Am 30. Mai fand im Glashus in Frastanz wieder eine Projektschmiede statt. Zwei spannende Projekte wurden von 16 Personen aus unterschiedlichen Bereichen weiterentwickelt.  

Was ist die Projektschmiede?

Die Projektschmiede ist ein offenes Nachmittagsformat, bei dem ko-kreativ gemeinsam an konkreten Projekten „geschmiedet“ wird. Sie findet alle zwei Wochen abwechselnd im Vorarlberg Museum in Bregenz und im Glashus in Frastanz statt. Voraussetzung für die Projekte ist, dass diese einen Gemeinwohlcharakter haben. Sie können aus den verschiedensten Bereichen (Soziales, Kultur, Umwelt, Bildung, Freizeit, …) stammen. Begleitet wird der Nachmittag von zwei Personen, die für einen klar strukturierten und professionellen Rahmen sorgen. Neben den Menschen, die ein Projekt einbringen (Projektgeber*innen), kommen in die Projektschmiede freiwillige „Projektbegleiter*innen“. Ihre Aufgabe ist es, die Projekte durch ihre Inputs, Ideen, Fragen und Visionen, aber auch Bedenken weiterzubringen und zu bereichern. Durch die verschiedenen Blickwinkel und die Menge der Informationen wird die Qualität der Ergebnisse erhöht.

 

Der Ablauf

Die Projektschmiede begann mit einem gemeinsamen Kennenlernen der Teilnehmenden und des Schmiedeformats. Nach den Projektvorstellungen wurde in  drei Runden in zwei unterschiedlichen Gruppen geschmiedet. 

 

Projekt - Lehrlinge 2.0

Moritz Kempf kam mit dem Projekt „Lehrlinge 2.0“ in die Schmiede. Sein Anliegen: Eine Möglichkeit schaffen, bei der Schüler*innen, deren Eltern und Lehrlingsbetriebe miteinander in Austausch kommen. Denn „Lehrlingsbetriebe klagen über fehlende Lehrlinge, ein Fachkräftemangel ist die Folge daraus, Lehrlingsbetriebe wirken für Schüler*innen nicht attraktiv und Eltern entscheiden für ihre Kinder“ – so Moritz‘ Annahme.

In den drei Runden stieß Moritz mit seiner Projektidee auf große Resonanz unter den Teilnehmenden. Für ihn war dies eine zusätzlich Motivation, an dem Projekt dran zu bleiben, da es nicht nur in seinen Augen von großer Relevanz für Vorarlberg zu sein scheint. Nun gilt es für Moritz, seine Vorannahmen auch mit Zahlen, Daten und Fakten zu belegen. Außerdem braucht er Multiplikator*innen, die seine Projektidee weitertragen und ihn bei der Umsetzung unterstützen können.

Projekt - Nahversorger in Meiningen

Sehr spontan brachte Hertha Williams ihr Herzensprojekt bei der Projektschmiede ein. Ihr Anliegen: Es braucht einen Nahversorger in Meiningen. „Die Einwohner*innen sollten nicht immer in die Nachbargemeinde zum Einkaufen fahren müssen. Es sollte eine Möglichkeit direkt im Ort geben, wo auch ohne Auto eingekauft werden kann“ meinte Hertha. Begleitet wurde sie von zwei Schüler*innen, die Herthas Vorhaben mit einer Machbarkeitsstudie im Rahmen ihrer Abschlussarbeit unterstützen.

Die Fragen, die sich am Anfang stellten, waren, wie dieser Nahversorger aussehen sollte. Konventionell oder Bio? Mit einem integrierten Second-Hand Shop? Mit einem Café dabei? Im Laufe der drei Runden stellte sich für Hertha heraus, dass sie erst einmal die Nachfrage in der Gemeinde für so einen Nahversorger herausfinden sollte. Dazu wäre die Gründung eines Stammtisches zu diesem Thema ein Anfang. Auch mögliche Kooperationspartner, wie etwa den Lisilis Biohof, könnte sie dazu einladen. Eine wesentliche Erkenntnis für alle war, dass es in Meiningen einen Ort für Begegnung braucht. Aus der ursprünglichen Idee des Nahversorgers könnte also noch viel mehr werden…

 

Ein weiterer erfolgreicher Schmiedenachmittag neigte sich dem Ende zu. Die Projektgeber*innen Moritz und Hertha freuten sich über die vielen Anregungen zu ihren Projektideen. Beide verließen die Projektschmiede mit einer reichen Ernte und konkreten nächsten Schritten. Alle anderen freuten sich, dass sie die beiden Projekte ein Stück weit begleiten und mit ihren Ideen bereichern durften.

Katharina Toth, NH-Reporterin Vorarlberg

Fotocredit: ©Markus Götsch, Florian Oberforcher, Katharina Toth

 

Mini-Interview mit Nicole Kantner von der Caritas Auslandshilfe Vorarlberg

Menschen.Machen.Morgen

Nicole Kantner ist Projektleiterin der JugendbotschafterInnen für UN-Kinderrechte bei der Caritas Auslandshilfe Vorarlberg.

Besuchen Sie mich bei meiner Vorarlberger Aktionstage Aktion SOLVE IT- die Zeit läuft! MUSICAL

©Nicole Kantner

©Nicole Kantner

 

>> Mit meiner Aktion will ich …
machen, dass es einigen  jungen Menschen nicht egal ist, wie ihre Zukunft aussieht!
24 Jugendliche haben sich  gemeinsam mit mir daran gewagt, die 17 Globalen Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung in Form eines Musicals auf die Bühne zu bringen!
Wir sehen das als Bildungsauftrag, weil man -  um  für eine lebenswerte Planeten ins Handeln zu kommen -  diese Ziele nämlich erst einmal verstanden werden müssen!
Eigentlich sollte diese „Largest Lesson“ fest im Lehrplan an der JEDER Schule verankert sein. Ist er aber nicht!
Aber auch Verantwortlichen in der Politik sind nicht „sichtbar“ in dieser SDG Materie aktiv!

>> Welcher Tätigkeit gehe ich in meinem Berufsalltag nach?
Ich bin stolze Projektkoordinatorin der  JugendbotschafterInnen für UN-Kinderrechte der Caritas Auslandshilfe!

Sie beschäftigen sich seit 5 Jahren mit der Bekanntmachung der Kinderrechte sowie der SDGs - Globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung!

Und das mit den coolsten Aktionen!

Diese ca. 20  Jugendlichen sind voll in den Themen drinnen, die man „normalen“ Teenagern gar nicht zuschreiben würde!
in ihrer Freizeit zählen für sie soziales Engagement und der so wichtige Blick über den Tellerrand.
Es ist eine Freud mit ihnen zu arbeiten. Sie sind bereit unbekanntes Terrain zu betreten,  reflektieren und beschäftigen sich mit konkreten Problemen und versuchen Lösungsansätze nicht nur zu überlegen, sondern auch mit ihren Mitteln ein Stück weit umzusetzen… in Süd-Äthiopien aber auch hier im Ländle!
Diese Zeit prägt, und formt sie, beeinflusst ihre Zukunft ungemein und unterstützt die Auslandshilfe ganz konkret in der Bildungsarbeit.
Dies ist bereits das 6. Musical mit einer klaren Botschaft!

>> Wie setze ich die Agenda 2030 mit meiner Tätigkeit um?
Die Jugendbotschafter sind und werden bemüht sein, die Nachhaltigkeitsziele nicht nur bei ihren eigen-finanzierten Kleinprojekten im Süden Äthiopiens einzubinden und umzusetzen, sondern auch in Vorarlberg „sichtbarer“ zu machen. Mit ihrem Projekt „drastic plastic!“ sind sie derzeit auf der Suche nach Kooperationspartner, um zu versuchen, Vorarlbergs Schulen auf Glasflaschen- / Glaspfandautomaten umzustellen, da durch den Getränkekonsum an Schulen unfassbar viel Plastikmüll entsteht.
Auch bei der geplanten „Wir essen die Welt“ Ausstellung der Caritas Auslandshilfe in der Inatura ab kommenden Herbst…. Sollen die SDGs für Besucher sichtbar gemacht werden. Auch an Schulen werden verschiedene Workshops angeboten.

>> Wie motiviere ich Menschen, die für meine Themen schwer zu erreichen sind?
Bei der Arbeit mit Jugendlichen ist es glaube ich ganz wichtig, das Zeitpensum nicht überzustrapazieren, und Unterstützungsarbeit in der Umsetzung IHRER Themen zu bieten.
Wichtig finde ich auch, dass man ihnen etwas zutraut und sie sich durch ihr Engagement bestärkt und anerkannt fühlen.
Es sind immer mehrere Projekte am Laufen, damit sich jeder ganz nach seinem Ermessen einbringen kann!
Man muss bereits sein auch mal „Unmögliches“ wahr zu machen und mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, wenn es denn nicht anders geht!
Natürlich muss man whatsapp lieben und manchmal auch etwas GEDULDIG sein!

>> 3 Wünsche an das Leben im 22. Jahrhundert:
Es ist einfach UNVERZICHTBAR, dass wir alle unser Handeln viel nachhaltiger ausrichten als bisher.
Ich hoffe nach wie vor in das Gute im Menschen, endlich selbst in Aktion zu treten.

Ich hoffe, dass der technische Fortschritt nicht nur dazu führt, dass Menschen beginnen wie Computer zu denken, und ihre Sozialkompetenzen nicht auf der Strecke bleiben!

Toll wäre es, wenn gewisse Gesetze für die jüngeren Generationen gäbe, die sie vor dem Informations-„Überfluss“ schützen, damit sie wieder etwas Naturverbundenheit und Simplicity leben können, ohne ständig das Gefühl zu haben, etwas Wichtiges zu verpassen!

Storytelling-Abend zum Thema Nachbarschaft

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In der Stadtbücherei Dornbirn fand am 8. Juni ein Erzählabend der besonderen Art statt: Rund 20 TeilnehmerInnen lernten das Format des „Storytelling“ kennen und probierten es gleich aus.
 
Beim Storytelling & Creative Story Harvesting geht es darum - unterstützt durch bestimmte Fragen - mit verschiedenen „Ohren“ einer Geschichte zuzuhören und so durch den daran anschließenden Austausch in der Gruppe aus einer Geschichte zu lernen. Als Thema des Abends wurde „Nachbarschaft“ gewählt: Was steckt in unserer Nachbarschaft?
 
Für diesen Anlass waren Richard Steiner (Grafiker & Kommunikationsberater) & Florian Oberforcher (inszemo-Büro für Erlebnisgeschichten) zu Gast. Sie haben sich im Sommer 2014 als Nachbarn zusammengefunden und ergriffen die Initiative, ihre gemeinsame Nachbarschaft weiter zu erkunden und kennen zu lernen. Sie luden persönlich ihre Nachbarschaft zum Austausch ein, ob man nicht ein gemeinsames Nachbarschaftsfest machen wollte…

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Nach ihrer großartigen, facettenreichen und vor allem auch kurzweiligen Geschichte tauschten sich die TeilnehmerInnen zu den vom Storytelling vorgegebenen Fragen aus. Welche Fragen tauchten beim Zuhören auf? Wann ereigneten sich Durchbrüche in der Geschichte? Wie haben sich die Nachbarschaft wie auch die Initiatoren in der Geschichte verändert? Wo in der Geschichte liegt das Potential für eine nachhaltige Veränderung?

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Sofort ergab sich ein reger Austausch und vieles vom Gesagten wurde sofort auf das eigene „System“, eigene Themenbereiche übertragen werden. Die Einen brachten das Thema des eigenen Nachbarschaftsfestes ein, die anderen das System Schule oder auch Familientreffs. Die Aha’s und neuen Ansätze, wie man an Projekte herangehen kann bewegte die Gruppe sehr. Ebenfalls wurden wichtige Gelingensfaktoren sichtbar, die sonst nicht so üblich sind.
 
Der Initiator & Vorarlbergs Nachhaltigkeitskoordinator Bertram Meusburger war begeistert, was da in gemütlicher Runde an Erkenntnissen, Gefühlen, Sehnsüchten geweckt wurden, wie alles ineinander geflossen ist und wie die Gäste mitgenommen wurden. Sein Resumée: „Ich hoffe, dass das nicht das letzte Mal war. Und ich bin froh, dass wir in den Rahmen der Aktionstage Nachhaltigkeit so was Kostbares packen konnten.“

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Alle Fotos: (C) Büro für Zukunftsfragen
 
 
Bericht von NH-Reporterin Lydia

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