Humana – Secondhand wird Bildung

Fashion und Nachhaltigkeit – ein Widerspruch?

In unseren wohlgefüllten Kleiderschränken verstecken sich nicht nur die neuesten Schnäppchen und der heißgeliebte Kuschelpullover, sondern auch eine Menge an Ressourcen, die für die Produktion unserer heiß geliebten Stücke benötigt werden. Die Textilien werden oft in Fabriken unter fatalen Arbeitsbedingungen produziert und der Anbau von Baumwolle ist äußerst wasserintensiv. Für ein T-Shirt werden ca. vier Tonnen Rohstoffe benötigt. Das ist das Gewicht eines ausgewachsenen Elefanten. Und meistens landet das T-Shirt nach einer Saison im Müll oder im hintersten Eck des Kleiderschranks und wird schnell durch ein neueres Modell ersetzt.

Diesem Problem nimmt sich Humana an, sammelt alte Kleidungsstücke und verkauft sie als Secondhand-Mode in ihren 11 Shops in ganz Österreich. In den Humana Shops findet man von Vintage Pullovern bis zum Petticoat alles, was sich das Fashionherz wünscht. 100% des Erlöses aus dem Verkauf geht an soziale Projekte in Länder des globalen Südens, bei denen die Bildung im Vordergrund steht. Humana hat es sich zum Ziel gemacht dafür zu sorgen, dass ausrangierte Kleidung nicht mehr auf dem Müll landet, sondern wiederverwendet wird. Durch die finanzielle Unterstützung von Bildungsprojekten soll außerdem zu einer humanen Welt beigetragen werden. Fashion und Nachhaltigkeit muss also nicht unbedingt ein Widerspruch sein.

 

People to People

Unter dem Namen People to People werden die Programme und Initiativen zusammengefasst, die von Humana mit dem eingenommenen Geld unterstützt werden. HUMANA Österreich unterstützt verschiedene Projekte in Mosambik, Angola, Indien und der Republik Südafrika. Darunter zum Beispiel das Farmerclubs Projekt in Indien, bei dem speziell Frauen dazu ausgebildet werden landwirtschaftliche Tätigkeiten auszuüben, die normalerweise von Männern verrichtet werden. So werden ihnen neue Einkommensmöglichkeiten eröffnet und zur Gleichstellung der Geschlechter beigetragen. Außerdem werden verschiedene Lehrerbildungsakademien unterstützt wie auch in Mosambik, wo in Nhamatanda in einem einjährigen Programm Volksschullehrer an Fortbildungen teilnehmen, mit dem Ziel vor allem in ländlichen Regionen zu unterrichten.

Humana Shop in Graz

Über eine Auswahl der vielen People to People Projekte erfährt man beim Besuch des Humana Shops in der Annenstraße in Graz. Mit Plakaten und Flyern, auf denen die wichtigsten Informationen zusammengefasst sind, wird der Konsument darüber informiert, wo denn das Geld, das er gerade für die gebrauchte Sixties Lederjacke ausgegeben hat, landet. So soll das Bewusstsein der Konsumenten gestärkt werden und transparent dargestellt werden, was mit dem eingenommenen Geld aus dem Verkauf passiert. Mit dem „Vintage Oida“ Button kann man auch gleich seine neu erworbenen Stücke aufpeppen und ein Zeichen setzen.

 

Das Ziel: Zero Waste

Die Idee von Humana ist, dass auch am Ende der Lebensdauer der gebrauchten Kleidung kein Müll entsteht. Doch was passiert mit dem Secondhand T-Shirt wenn es einmal kaputt ist und nicht mehr getragen werden kann? Die Antwort von Humana ist Recycling. Textilien, die nicht mehr als Kleidung getragen werden können, können für die Produktion von Putzfetzen verwendet werden, oder für die Innenauskleidung von Autos. Es wurde auch ein Forschungsprojekt mit der Technischen Universität Wien durchgeführt, wie die Faserreste in der Herstellung von Baustoffen verwendet werden könnten.

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, mal im Humana Shop nach neuen alten Lieblingsstücken zu stöbern, komm vorbei in der Annenstraße 7, wo du auch gerne beraten wirst.

 

 

Ein Bericht von Nachhaltigkeitsreporterin Julia Reichel

Fotocredit: © Land Steiermark

 

Mini-Interview mit Nicole Kantner von der Caritas Auslandshilfe Vorarlberg

Menschen.Machen.Morgen

Nicole Kantner ist Projektleiterin der JugendbotschafterInnen für UN-Kinderrechte bei der Caritas Auslandshilfe Vorarlberg.

Besuchen Sie mich bei meiner Vorarlberger Aktionstage Aktion SOLVE IT- die Zeit läuft! MUSICAL

©Nicole Kantner

©Nicole Kantner

 

>> Mit meiner Aktion will ich …
machen, dass es einigen  jungen Menschen nicht egal ist, wie ihre Zukunft aussieht!
24 Jugendliche haben sich  gemeinsam mit mir daran gewagt, die 17 Globalen Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung in Form eines Musicals auf die Bühne zu bringen!
Wir sehen das als Bildungsauftrag, weil man -  um  für eine lebenswerte Planeten ins Handeln zu kommen -  diese Ziele nämlich erst einmal verstanden werden müssen!
Eigentlich sollte diese „Largest Lesson“ fest im Lehrplan an der JEDER Schule verankert sein. Ist er aber nicht!
Aber auch Verantwortlichen in der Politik sind nicht „sichtbar“ in dieser SDG Materie aktiv!

>> Welcher Tätigkeit gehe ich in meinem Berufsalltag nach?
Ich bin stolze Projektkoordinatorin der  JugendbotschafterInnen für UN-Kinderrechte der Caritas Auslandshilfe!

Sie beschäftigen sich seit 5 Jahren mit der Bekanntmachung der Kinderrechte sowie der SDGs - Globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung!

Und das mit den coolsten Aktionen!

Diese ca. 20  Jugendlichen sind voll in den Themen drinnen, die man „normalen“ Teenagern gar nicht zuschreiben würde!
in ihrer Freizeit zählen für sie soziales Engagement und der so wichtige Blick über den Tellerrand.
Es ist eine Freud mit ihnen zu arbeiten. Sie sind bereit unbekanntes Terrain zu betreten,  reflektieren und beschäftigen sich mit konkreten Problemen und versuchen Lösungsansätze nicht nur zu überlegen, sondern auch mit ihren Mitteln ein Stück weit umzusetzen… in Süd-Äthiopien aber auch hier im Ländle!
Diese Zeit prägt, und formt sie, beeinflusst ihre Zukunft ungemein und unterstützt die Auslandshilfe ganz konkret in der Bildungsarbeit.
Dies ist bereits das 6. Musical mit einer klaren Botschaft!

>> Wie setze ich die Agenda 2030 mit meiner Tätigkeit um?
Die Jugendbotschafter sind und werden bemüht sein, die Nachhaltigkeitsziele nicht nur bei ihren eigen-finanzierten Kleinprojekten im Süden Äthiopiens einzubinden und umzusetzen, sondern auch in Vorarlberg „sichtbarer“ zu machen. Mit ihrem Projekt „drastic plastic!“ sind sie derzeit auf der Suche nach Kooperationspartner, um zu versuchen, Vorarlbergs Schulen auf Glasflaschen- / Glaspfandautomaten umzustellen, da durch den Getränkekonsum an Schulen unfassbar viel Plastikmüll entsteht.
Auch bei der geplanten „Wir essen die Welt“ Ausstellung der Caritas Auslandshilfe in der Inatura ab kommenden Herbst…. Sollen die SDGs für Besucher sichtbar gemacht werden. Auch an Schulen werden verschiedene Workshops angeboten.

>> Wie motiviere ich Menschen, die für meine Themen schwer zu erreichen sind?
Bei der Arbeit mit Jugendlichen ist es glaube ich ganz wichtig, das Zeitpensum nicht überzustrapazieren, und Unterstützungsarbeit in der Umsetzung IHRER Themen zu bieten.
Wichtig finde ich auch, dass man ihnen etwas zutraut und sie sich durch ihr Engagement bestärkt und anerkannt fühlen.
Es sind immer mehrere Projekte am Laufen, damit sich jeder ganz nach seinem Ermessen einbringen kann!
Man muss bereits sein auch mal „Unmögliches“ wahr zu machen und mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, wenn es denn nicht anders geht!
Natürlich muss man whatsapp lieben und manchmal auch etwas GEDULDIG sein!

>> 3 Wünsche an das Leben im 22. Jahrhundert:
Es ist einfach UNVERZICHTBAR, dass wir alle unser Handeln viel nachhaltiger ausrichten als bisher.
Ich hoffe nach wie vor in das Gute im Menschen, endlich selbst in Aktion zu treten.

Ich hoffe, dass der technische Fortschritt nicht nur dazu führt, dass Menschen beginnen wie Computer zu denken, und ihre Sozialkompetenzen nicht auf der Strecke bleiben!

Toll wäre es, wenn gewisse Gesetze für die jüngeren Generationen gäbe, die sie vor dem Informations-„Überfluss“ schützen, damit sie wieder etwas Naturverbundenheit und Simplicity leben können, ohne ständig das Gefühl zu haben, etwas Wichtiges zu verpassen!

Mini-Interview mit Valentin Rottensteiner von Südwind Tirol

 
©Caroline Sommeregger

©Caroline Sommeregger

Menschen.Machen.Morgen

Valentin Rottensteiner ist Praktikant im Rahmen seines freiwilligen Umweltjahres bei Südwind Tirol.

Besuchen Sie mich bei der Vergabe des Südwind Filmpreises (2. Juni) im Rahmen des 27. Internationalen Filmfestival Innsbruck (IFFI)!

 

 

 

 

 

 

Mit dem Filmworkshop für die IFFI Jugendjury wollen wir die diesjährigen TeilnehmerInnen auf ihre Rolle als JurorInnen vorbereiten, besonders im Hinblick darauf wie man sich kritisch mit dem Medium Film auseinandersetzt. Mit der IFFI Jugendjury an sich möchten wir Jugendlichen die Möglichkeit bieten sich mit Filmen aus dem globalen Süden auseinanderzusetzen und sich somit mit Themen und Bildern zu beschäftigen, zu denen sie sonst keinen Zugang hätten. Mit dem Südwind Filmpreis, der von der IFFI-Jugendjury vergeben wird, wollen wir zudem unsere Wertschätzung an FilmemacherInnen aus dem globalen Süden ausdrücken.

 

>> Was beschäftigt Sie im Rahmen Ihrer Tätigkeit bei Südwind Tirol?
Südwind als entwicklungspolitische NGO thematisiert in Österreich globale Zusammenhänge und deren Auswirkungen. In Rahmen dessen beschäftigt mich vor allem wie man diese Themen und deren Inhalte aufbereitet und auf eine Zielgruppe zugeschnitten kommuniziert, um Aufmerksamkeit auf sie zu lenken. Im Rahmen meines freiwilligen Umweltjahres bei Südwind Tirol bekomme ich die Möglichkeit mich, unter anderem aufgrund meiner Mitarbeit bei der Koordination der IFFI- Jugendjury, damit zu beschäftigen.

>> Was ist die gößte Herausforderung bei Ihrer Tätigkeit?
Meine Tätigkeit ist nie linear, sie steht in ständigen Wandel, da immer neue Aufgaben dazukommen, auf die man meistens anders reagieren muss wie davor. Das kann spannend, aber auch sehr ermüdend sein.

>> Welchen Tipp geben Sie anderen mit auf dem Weg, die sich auch engagieren möchten?
Es gibt immer einen Weg sich auf die ein oder andere Art und Weise zu engagieren. Man muss nur nach den verschiedenen Möglichkeiten suchen, die sich einem bieten, wenn man diesen Weg beschreiten will.

>> Was hat Sie zuletzt beeindruckt? (Vielleicht sogar eine Filmszene?)
Wie sehr sich Kinder und Jugendlich für die Themen globale Gerechtigkeit und fairer Handel interessieren und sich auch dafür einsetzen wollen. Gerade bei Workshop spornt mich das immer wieder aufs Neue an.

 

HLPF and SDGs – what’s that?

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Eine Woche in New York voller Eindrücke, interessanter Aspekte, voll Lernen und Staunen.

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Vom 10. bis 16. Juli fand in New York die erste Woche des High-Level Political Forums on Sustainable Development statt, das Treffen des hochrangigen politischen Forums für nachhaltige Entwicklung, das unter der Schirmherrschaft des ECOSOC, des Wirtschafts- und Sozialrats einberufen wird.

Ich durfte als Geschäftsführerin des burgenländischen Vereins UNSER DORF auf Einladung des BMLFUW und als Gewinner des Aktionstage Votings 2017 daran teilnehmen und als Aktionstage Nachhaltigkeits Botschafterin Mitglied der Österreichischen Delegation in New York sein.

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Armut beseitigen und Wohlstand fördern!

Das diesjährige HLPF stand unter dem globalen Thema, Armut zu beseitigen und Wohlstand in einer sich verändernden Welt zu fördern. Dabei wurden relevante SDGs (Sustainable development goals) näher unter die Lupe genommen, deren Erreichung für mich auf den ersten Blick dem Wunschzettel eines unschuldigen Kindes an das Christkind gleicht: Die Armut in all ihren Formen überall zu beseitigen! Den Hunger zu beenden! Die Ernährungssicherheit zu erreichen! Sicheres gesundes Leben und Wohlbefinden für alle Altersgruppen, … und vieles mehr noch!

Doch wo sollte man anfangen, Veränderungen und Gutes in der Welt erreichen zu wollen, wenn nicht zu Beginn ein großer einheitlicher Gedanke vieler Staaten und ein gemeinsames Ziel stehen? Im Headquarter der Vereinten Nationen wurde zwei Wochen lang genau an diesen gemeinsamen Zielen gearbeitet und es war unglaublich beeindruckend für mich!

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Sitzungssaal des High-Level Political Forum on Sustainable Development.

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Das Herzstück des UN Gebäudes in New York City: Der Sitzungssaal für die Hauptversammlung der Vereinten Nationen.

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Edle Ziele in einer sich stetig ändernden Welt

In diesem Jahr haben sich bereits 43 Länder freiwillig verpflichtet, ihre nationalen freiwilligen Überprüfungen dem HLPF vorzustellen und so ihr Engagement für die Erreichung der SDGs im Rahmen der Agenda 2030 zu präsentieren und zu diskutieren.

Abgesehen von den für mich interessanten Berichten, schaffen es die Mitglieder auf diese Art, die Brücke zwischen „think globally & act locally“ zu bauen und die Teilnehmer von ihren Erfahrungen und Lösungsansätzen profitieren zu lassen.

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Ein Lichtblick für die Welt

Unzählige Organisationen, NGOS und Interessensvertretungen präsentierten im Rahmen von freiwilligen „Side Events“ ihre Aktivitäten und Initiativen zur praktischen Bewältigung der spezifischen Länderprobleme vor Ort, denn letztendlich kommt es nicht nur auf die übergeordneten SDGs an, sondern auch um das praktische Tun und das selbstverantwortliche Umsetzen vor Ort.

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Ankündigung des österreichischen Side Events bei dem die Aktionstage Nachhaltigkeit und die Europäische Nachhaltigkeitswoche vorgestellt wurden.

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Voller Saal während dem österreichischen Side Event.

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MENSCHEN.MACHEN.MORGEN

Der Slogan der österreichweiten Aktionstage Nachhaltigkeit war beim HLPF mein stetiger geistiger Begleiter; denn obgleich es bereits unendlich viele theoretische Abhandlungen und gute Vorsätze zur nachhaltigeren Gestaltung und Verbesserung der Welt gibt, so sind es doch immer die Menschen per se, die mit ihren Aktionen dazu beitragen, die Welt auch tatsächlich ein kleines Stückchen besser zu machen und Verantwortung für sein eigenes Tun zu übernehmen.

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… um niemanden zurück zu lassen Ich war das erste Mal in New York und diese Stadt besticht momentan durch seine Höhe, seine Schnelligkeit, seine Größe, seine Masse voll Glitzer, Glimmer und Schimmer und ad hoc fallen einem da der Times Square, der Broadway, die 5th Avenue, das Rockefeller Center, der Central Park und vieles mehr ein.

Doch geht man abseits der bekannten Hauptstraßen in Manhatten und gelangt in Richtung Harlem und Bronx, oder schaut auch nur einen kurzen Moment in den frühen Morgenstunden in die abgelegenen Straßenecken, sieht man auch hier in dieser modernen Metropole New Yorks, das Elend und Leid auf der Strasse und den Parkbänken liegen und schlafen.

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Bei meinem morgendlichen Latte Macciato im Starbucks vor dem UN Headquarter am letzten Tag vor der Abreise zurück nach Österreich lese ich eine Schlagzeile in der NY Times „33.000 schulpflichtige Kinder in New York obdachlos – Zahl steigend!“ und muss an den Vorsatz des HLPF denken, der die Konferenz und alle Aktivitäten der Agenda 2030 überdacht:  

“To leave no one behind!“

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In diesem Sinne, bedanke ich mich herzlich beim Lebensministerium für die Einladung zum HLPF und für all die lehrreichen Erfahrungen, die Horizonterweiterung und den interessanten Gedankenaustausch! Ich möchte ganz Österreich für die Aktionstage Nachhaltigkeit 2018 zu ihrer Teilnahme motivieren, denn eines ist gewiss …

WIR!
MACHEN. MORGEN

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Ein Beitrag von:
Mag. Marlene Hrabanek-Bunyai, Bakk.techn.,MA.
Geschäftsführerin Verein UNSER DORF
Aktionstage Nachhaltigkeit Botschafterin 2017

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Theaterstück "ACHTUNG"

[et_pb_section admin_label="section"][et_pb_row admin_label="row"][et_pb_column type="4_4"][et_pb_text admin_label="Text - am 3.6. besuchte.." background_layout="light" text_orientation="left" use_border_color="off" border_color="#ffffff" border_style="solid"]

Am 3.6.2017 besuchte ich als Nachhaltigkeitsreporterin das Theaterstück „Achtung“ im Ateliertheater in Wien. Dargestellt wurden die Geschichten von fünf jungen Irakern, die aus ihrer Heimat geflohen sind und sich auf den Weg nach Österreich begaben. Vor allem vermittelten sie die erlebten Emotionen während den Episoden der Flucht. Die Schauspieler sprachen in ihrer Muttersprache, also auf Arabisch. Die deutsche Übersetzung wurde auf die Wand projiziert.

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Der gefährliche Weg über das Meer

Anspannung. Angst. Beten. Mit Rettungswesten ausgestattet begaben sich die Flüchtlinge auf den Weg über das Meer. Die Angst war groß und sie beteten zu Gott, dass sie die Reise überstehen würden. „Gott ist groß“ sangen sie gemeinsam, um sich zu beruhigen, denn die Stimmung war angespannt. Sie ermahnten sich gegenseitig leise zu sein, damit sie ja niemand hörte und den Weg nach Europa unentdeckt schaffen würden.

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Laufen

Sie waren sich unsicher, ob sie angekommen waren und hielten Ausschau nach der blauen Fahne mit den Sternen. Erst wenn sie diese sehen, hätten sie Gewissheit in Europa zu sein. Der Hunger war riesig, doch war nebensächlich, denn sie mussten weiter laufen.

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Die Befragung

Die Szene stellte das Verhör dar. Woher kommen Sie? Sind Sie verheiratet? Die Flüchtlinge erzählten hier ihre Geschichten, die sehr unterschiedlich waren.

Ein Mann beschrieb detailliert wie die Ziegeln in seiner Heimat hergestellt werden. Es stellte sich jedoch heraus, das damit nicht Häuser gebaut, sondern Köpfe von Menschen zertrümmert werden. Von denjenigen, die homosexuell oder Transvestiten sind.

Ein gläubiger Mann, der flüchtet, da er im Irak laut ausspricht, dass die Interpretation und Auslebung der Religion dort schlichtweg falsch ist. Die Religion sieht nicht vor, Menschen zu schlachten und Menschen zu vertreiben. Das alles wird dennoch getan und davor rufen sie „Gott ist groß“. Das ist verrückt. Das ist nicht die Religion, das ist bizarr und falsch. Religion hat andere Werte.

Ein Mann gilt als Verbrecher im Irak, da er Alkohol trinkt. Raki mag er besonders gerne, aber sein Alkoholkonsum wird als Schande für die Gesellschaft gesehen. Ginge er in seine Heimat zurück, würden sie ihn aufspüren und töten, denn auf seinen Kopf ist Geld gesetzt.

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Im Kino

Als abschließende Szene sitzen sie auf Stühlen, trinken Cola und essen Popcorn. Was sie schauen, erfährt man als Zuschauer nicht. Die Interpretation bleibt frei, ob sie im Kino, Theater oder vielleicht einfach in ihrer neuen Unterkunft einen netten gemeinsamen Abend verbringen. Es wird kaum gesprochen, aber sie scheinen endlich wieder Freude gefunden zu haben!

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Wer hat gespielt?

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Das Team besteht aus 10 Irakern, die nach Österreich geflüchtet sind. Sie kannten sich zum Teil schon zuvor aus Zeiten im Irak, da sie dort Kunst studierten.  In Österreich trafen sie sich wieder und bereiteten ein Monat lang das Stück vor. Es wurde auch bereits in anderen Theatern aufgeführt.

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Ich fand es besonders spannend, mal verstärkt in die Gefühlswelt von Flüchtlingen einzudringen und wie sie ihre Erlebnisse schauspielerisch inzensierten! Toll umgesetzt! Nach dem Theaterstück hörte ich sogar eine Zuschauerin mit Akzent sagen: „Dieses Theater zu sehen ist wie Therapie!“

Ein Beitrag von Nachhaltigkeits-Reporterin Julia Führer.

Fotocredit: © MA 22

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Nachhaltigkeitstag der Uni Graz

[et_pb_section admin_label="section"][et_pb_row admin_label="row"][et_pb_column type="4_4"][et_pb_text admin_label="Text - Lauftext Block " background_layout="light" text_orientation="left" use_border_color="off" border_color="#ffffff" border_style="solid"]

Die Universität Graz nimmt ihre Rolle in der Welt wahr und versucht Nachhaltigkeit zu ihrem Schwerpunkt zu machen. Der Nachhaltigkeitstag ist dabei erst der Anfang. Auch in Infrastruktur und dem täglichen Betrieb will die Uni nachhaltige Maßnahmen setzen und sich im internationalen Umfeld klar als zukunftsfähige Hochschule positionieren.

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schubertNEST - DO IT YOURSELF

Das schubertNEST begeisterte viele junge Menschen mit ihrem Workshop DIY Haushaltsprodukte und Kosmetika: Waschmittel, Hautcremes, Deodorants, Zahnpasta etc. konnte hier gratis mit zur Verfügung gestellten Ressourcen hergestellt und mit nach Hause genommen werden. Die Initiatoren des schubertNEST wollen dadurch darauf aufmerksam machen, dass man eigentlich viele Produkte selber produzieren kann, und das nachhaltig, ohne Mikroplastik oder andere unnötige Chemikalien. Das Stichwort lautet Selbstbestimmung (engl. empowerment).

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Seedkollektiv - Seedbombs everywhere!

Eine Besonderheit im Programm stellten die interaktiven Workshops dar. Der Ansatz des Seedkollektivs stieß dabei auf große Begeisterung. Das Prinzip könnte simples nicht sein: nimm ein paar Samen und ein wenig Erde, Forme damit eine Kugel und wirf sie an einen Ort deiner Wahl, Vorzugsweise auf eine Fläche, die sich für Pflanzenbewuchs eignet. Nach einiger Zeit sollte dann der Samen – so das Ziel – aufgehen und du hast eine Pflanze in der Stadt zum Leben erweckt. Auch hier geht es um Selbstbestimmung in Bezug auf die Nachhaltige Stadt und eine Sensibilisierung zum Thema Pflanzen im städtischen Raum. Der Anblick war großartig, als mir plötzlich 15 Menschen mit „Erdkugeln“ in den Händen entgegen kamen.

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Nachhaltige Mobilität für weniger Feinstaubprobleme

Im Innenhof der Universität wurde ein Radlcheck durchgeführt. Dafür konnte man sich schon vor dem Nachhaltigkeitstag anmelden. Die Warteliste war so lang, dass sogar spontan Gekommene weggeschickt werden mussten. Das zeigt: Fahrradfahren hat Potential, vor allem an der Uni, und Angebote werden von den Studierenden gerne wahrgenommen. Daneben konnte man noch die „Uni-Fahrräder“ der Karl-Franzens-Universität und Elektro-Autos Probe fahren.

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Wissen ist Macht

Während draußen der Trubel groß war ging es in den Hallen der Aula ruhiger und konzentrierter zu. Vorträge von Uniprofessoren der Chemie, Geographie, Systemwissenschaften und Wirtschaft sorgten den ganzen Nachmittag über für Input. Umwelt und globaler Wandel, Grundlagen für Designprinzipien, Grüne Chemie durch Biokatalyse, Energieverhalten und Nachhaltiges Waldmanagement waren Themen denen Vorträge gewidmet wurden. Die Wissenschaft betont schon lange, dass Lösungen bereits auf dem Tisch liegen, diese nur von Politik und Wirtschaft umgesetzt werden müssten.

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Initiativenmesse

Um die erworbene Motivation in Workshops oder das Wissen aus den Forschungsvorträgen nutzen zu können hilft es extrem sich zu vernetzen oder gar sich einer Initiative anzuschließen. Aus diesem Grund gab es eine Initiativenmesse, bei der sich verschiedene ausgewählte Initiativen mit einem nachhaltigen Selbstverständnis präsentieren konnten. Amnesty International, Bank für Gemeinwohl, Oikos, SOL, System Change Not Climate Change waren nur einige der Initiativen.

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Verleihung des Preises vom Ideenwettbewerb

Nach dem vegetarischen (oder vielleicht sogar veganen) Abend-Buffet gab es die Verleihung des Preises vom Ideenwettbewerb. Studierende hatten so die Gelegenheit selber zu partizipieren und ihre Ideen für eine nachhaltige Uni vor ein Komitee zu bringen.

Im Anschluss wurde noch der Film Tomorrow – Graz ist voller Lösungen gezeigt. Dieser sollte die Menschen mit Hoffnung und Motivation nach Hause schicken, um beginnende mit nächstem Tag nachhaltig aktiv zu werden.

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Ein Bericht von NH-Reporter Dominik.

Fotocredit: © Land Steiermark


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„Morgen und Anderswo“ Ich habe genug!

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Ein paar Kilometer vom Zentrum der steirischen Hauptstadt trifft sich regelmäßig eine Gruppe von Menschen, welche an die absolute Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung glauben. In einem privaten Haus fand also das Treffen von SOL Graz und die Präsentation der aktuellen Kampagne „Morgen und anderswo“ statt. Jeder Programmpunkt brachte einen kleinen Ortswechsel mit sich, sodass teils im Garten und teils drinnen bei Essen und Trinken etwas besprochen wurde.

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SOL steht für Solidarität, Ökologie und Lebensstil.

„Das 21. Jahrhundert erfordert einen neuen Lebensstil“, so beginnt der Text über das Selbstverständnis des Vereins. Eine Kommunikation auf Augenhöhe ist den Mitgliedern sehr wichtig. Vorleistungen sind zur Mitarbeit nicht wichtig, rein die Motivation für das Engagement für eine bessere Welt für alle ist essentiell.

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„Morgen und anderswo“

Diese Kampagne wurde beim Treffen im Garten unter einem blühenden Busch vorgestellt. Es geht darum kleine Taten auszuführen, um so einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten. Denn es sind die kleinen Taten jedes und jeder Einzelnen, die zählen im Kampf gegen Klimawandel, Hunger & Armut oder Wasserknappheit. SOL hat eine bewusste Bekennung zu etwas, das man „Generationengerechtigkeit“ nennt und im Endeffekt nur bedeutet, dass wir heute nicht auf Kosten zukünftiger Generationen leben dürfen. Doch genau das tun wir durch die übermäßige Ausbeute der natürlichen Ressourcen.

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In Graz und ganz Österreich

Der Verein in Graz ist schon 8 Jahre aktiv und nutzt die Aktionstage Nachhaltigkeit als Anlass, die 1-jährige Pause zu überwinden und sich wieder besser zu vernetzen und frischen Wind rein zu bringen. Die Mitglieder stellten ihre spannenden Ideen und auch bereits laufende Projekte vor oder hielten sich auf dem aktuellen Stand und planten gemeinsame Exkursionen.

Fortbildungen

Es gibt einen offiziellen SOL-Kurs den man machen kann. Hier geht es allein um Theorie. Die Fragestellungen und Inhalte sind nach den Maximen der Solidarität und Ökologie aufgearbeitet.

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Nicht plappern, tun!

Es geht den Menschen im Verein um die Änderung der eigenen Lebensweise und Bewusstseinsbildung anderer Menschen! Denn nur so kann es gelingen die Zukunft zu ändern, wenn wir unseren Lebensstil anpassen, und das am besten heute noch: nachhaltiger Konsum auf allen Ebenen. Weniger kaufen für den Müll und stattdessen erfüllende Inhalte. „Garteln“, Fair-Trade-Kleidung und gute Ernährung. Nachhaltigkeit ist das oberste Ziel. Das ist das 21. Jhd., da sind sich die SOL-Menschen sicher…

Das Treffen ist in sehr gemütlichem Rahmen verlaufen und als Reporter habe ich mich sehr wohl und willkommen gefühlt. Mir wurde sofort Essen und Trinken angeboten. Die Kommunikation unter den Mitgliedern läuft unkompliziert und beim Treffen erfährt man von vielen spannenden Dingen. Auf nachhaltig.at kannst du dir selbst ein Bild machen oder das Angebot von SOL erkunden. Dort sind alle nötigen Informationen und auch Kontakte, falls du schon bereit bist den ersten kleinen Schritt für eine grandiose Zukunft zu tun.

Ein Bericht von NH-Reporter Dominik.

Fotocredit: © Land Steiermark

 

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Sustainable Development Goals umsetzen – Aber wie? Österreichs Weg und Beispiele aus Europa

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Am 1. Juni fand die Veranstaltung „Sustainable Development Goals umsetzen – Aber wie? Österreichs Weg und Beispiele aus Europa“ im Haus der Europäischen Union in Wien statt. Hier wurde von Vertretern aus Österreich, Deutschland, Finnland und der Tschechischen Republik im Zuge der European Sustainable Development Week (auf Deutsch: Woche der europäischen nachhaltigen Entwicklung) berichtet, wie die Sustainable Development Goals in ihren Ländern umgesetzt werden.

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Was sind Sustainable Development Goals?

Im September 2015 haben sich 193 Regierungen weltweit gemeinsam auf 17 Ziele für eine bessere Welt geeinigt. Diese Ziele sind die sogenannten SDGs – die Sustainable Development Goals (auf Deutsch: Nachhaltigen Entwicklungsziele) und sollen bis 2030 erreicht werden. Daher spricht man auch von der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Zu diesen Zielen gehören Armut und Hunger weltweit zu beenden sowie für jeden Menschen ein gesundes Leben, dieselben Rechte für Männer und Frauen und die Verfügbarkeit von Wasser in jedem Land zu gewährleisten. Das sind nur einige wenige Ziele, die nun umgesetzt werden sollen.

Natürlich ist das ein schweres und komplexes Unterfangen die Welt zu verbessern und es liegt vor allem an Regierenden sich zu überlegen, wie diese Ziele erreicht werden können.

Im Haus der Europäischen Union in Wien war genau das Thema. Was planen die einzelnen Länder, um ihre Ziele zu erreichen?

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Finnland

Für Finnland sprach Jussi Kanner, Koordinator von KEHYS, einer Entwicklungsplattform für die EU. Finnland fokussiert sich bei der AGENDA 2030 darauf CO2 neutral und ressourcenschonend zu werden. Ziel von KEHYS ist auch, Armut und Ungleichheit auf der Welt zu reduzieren und Menschenrechte voranzutreiben. Sie möchten ein Finnland, das frei von Diskriminierung ist und für Gleichheit steht. Als ich ihn nach dem Vortrag nach seiner Take-Home-Messsage frage, sagt er mir, dass es am wichtigsten ist bei der Umsetzung der Agenda 2030 alle Stakeholder miteinzubeziehen, d.h. Personen, die im sozialen Sektor, in der Entwicklungsarbeit, Kinderarbeit, Armut und weiteren relevanten Bereichen arbeiten, müssen gemeinsam sicherstellen, dass die Grundprinzipien der Agenda 2030 umgesetzt werden.

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Österreich

Für Österreich sprachen Sylvia Meier-Kajbic (Botschafterin und Leiterin der Abteilung Multilaterale Entwicklungszusammenarbeit im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres) und Norbert Feldhofer (Leiter der Abteilung Wirtschaft, Arbeit, Energie im Bundeskanzleramt). Beide heben hervor, dass die SDGs nicht nur relevant für Entwicklungsländer, sondern auch für Industrieländer wie Österreich sind. Es ist die Aufgabe der Regierung in den Bereichen nachhaltiger Energie, Wasser, Bildung und nachhaltiger Wirtschaft in Österreich Verbesserungen umzusetzen. Länder, Gemeinden, Ministerien, Unternehmen und Wissenschaft müssen ein Bewusstsein für die Nachhaltigkeitsziele schaffen und Aktionen setzen.

In Österreich wurden alle Bundesministerien 2016 bereits zur Umsetzung der SDGs beauftragt und haben deren Ziele und geplanten Schritte in "Beiträge der Bundesministerien zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung durch Österreich" publiziert. Arbeitsgruppen sind am Laufen!

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We all have to do something to develop our world!

Dann sind wir einmal gespannt, was in den nächsten Jahren passieren wird und hoffen auf ein erfreuliches Resultat im Jahr 2030! Bis dahin sollten wir uns an Sylvia Meier-Kajbics Aussage halten: "We all have to do something to develop our world!"

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Bericht von NH-Reporterin Julia

Fotocredit: © MA 22

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Thomas Hruschka zum Thema Nachhaltige Entwicklung

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Das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung bedingt das Verlassen der gewohnten „Themensilos“ nach denen unsere Gesellschaft strukturiert ist. Nachhaltigkeit kann nicht nur im Schulfach Biologie unterrichtet, nicht allein auf naturwissenschaftlichen Fakultäten erforscht oder ausschließlich  im Umweltministerium verwaltet oder von ihm  implementiert werden. Nachhaltigkeit ist schlicht der Ansatz, der alle Lebensbereiche erfasst. Das muss sich letztlich auch in der Strukturierung unserer Gesellschaft abbilden.

Dem entsprechend betrifft ein persönlicher und auch gelebter nachhaltiger Lebensstil alle Lebensbereiche, vom Wohnen und Konsum über die Energieversorgung  bis zur Mobilität. Es bedingt eine neue Sicht auf bekannte Themen und das Beschreiten neuer Wege abseits der gewohnten Pfade. Sich danach zu orientieren ist umfassend,  kann aber auch lustvoll sein. Ich liebe mittlerweile die tägliche Zeit zum Lesen auf dem Weg zur Arbeit im Zug und was kann schöner sein, als am Samstag einfach auf dem Kremser Bauernmarkt fürs Wochenende saisonale Produkte aus der Region direkt bei den ProduzentInnen zu kaufen und das Ganze auch noch mit einem Plausch zu verbinden? Nachhaltigkeit auf persönlicher Ebene bedeutet für mich oft zu einer erfrischenden Klarheit und Einfachheit zurück zu kehren.

Auf dieser Ebene sehe ich auch den besonderen Wert der Aktionstage Nachhaltigkeit. Diese Plattform ist Bühne und Inspirationsraum für vielfältiges nachhaltiges Leben. Das macht Lust auf mehr. 

Die von den Vereinten Nationen beschlossene Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit Ihren 17 globalen Zielen bildet einen ausgezeichneten Rahmen, sowohl für die Politik und Verwaltung als auch für die persönliche Orientierung. Auch hier gilt: keines der Ziele kann hervorgehoben, keines kann für alleinstehend angestrebt werden. Es ist die Ganzheit, die im Blickfeld bleiben muss.

Thomas Hruschka

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