Den Garten neu sehen - Blühende Träume, eine Messe für naturnahe Gartengestaltung

Wenn der gemeinwesenorientierte Verein „Tiroler Bildungsforum“ zu den „Blühenden Träumen“ in den Congresspark von Igls einlädt, reist man gerne an. Dort lässt es sich entspannt und in ruhiger Atmosphäre über aktuelle Neuheiten und Möglichkeiten im Gartenbereich unterhalten. Die Umstände für die Gartenmesse waren ideal, tolles Wetter und ein bunter Strauß an Workshops, Vorträgen, Kunst und Musik erwarteten die Besucher.

Gartenbesitzer inspirieren und informieren

Während der Tiroler Gartentage haben auch dieses Jahr an die 6.000 Gäste die Veranstaltung besucht und könnten so direkt bei Gärtnern aus der Region, Züchtern oder Imkern nachfragen. „Das Huhn im Hausgarten ist sicherlich ein Trend“, weiß die Margarete Ringler vom Tiroler Bildungsforum zu berichten „Wir legen Wert darauf, dass jeder sich bei kompetenten Experten informieren kann. Außerdem möchten wir unseren Besuchern neue Ideen und Lösungen weitergeben, was die Gestaltungsmöglichkeiten in Wiese und Hausgarten betrifft.“

Naturnah, regional und speziell

Insgesamt war das Bildungsangebot vor Ort hochwertig und das Angebot der Aussteller besonders. Neben Gartendekoration, ließen sich bei den Ausstellern auch Raritäten wie beispielsweise einheimisches Saatgut, Stauden oder Alpinpflanzen erwerben. „Heimische Pflanzen sind sehr pflegeleicht“, erklärt der Biologe Matthias Karadar. „Das ist ein Grund, warum es sich lohnen könnte auf exotische Zierpflanzen zu verzichten. Häufig macht man sich die Arbeit im Garten nämlich selbst. Auch einen Rasen oder einen Balkon kann man naturnahe mit einheimischen Pflanzen gestalten und ihn als wertvollen Lebensraum einrichten. Leider wird er aber oft schnell und unbedacht bepflanzt. Bei einer besseren Auswahl können wir helfen.“

Mehr Bedacht und mehr Sensibilität für Lebensräume - ein schöner Gedanke der Tiroler Gartentage, der sich auch durch andere Events der „Aktionstagen Nachhaltigkeit“ zieht. In Igls haben ihn schon einige Besucher in die Tat umgesetzt. Weitere Aussteller, die interessiert sind teilzunehmen, können sich gerne beim Tiroler Bildungsforum melden.

Fotos: © CO

Christina Oberleiter | NR-Reporterin für Tirol  

Idyllischer Streifzug durch einen sagenhaften Schluchtenwald

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Vis a vis von jenem steilen Gelände, von wo aus in den 90ern Tausende von Fans den Schürzenjägern zujubelten, erstreckt sich das 33 Hektar große Landschaftsschutzgebiet „Glocke“, eine mit Linden und Buchen versehene Oase der Stille inmitten der Zillertaler Ortschaft Finkenberg und ladet zur besinnlichen Begehung ein. Die sommerliche Hauptsaison im Tal steht an jenem sonnigen Maitag noch vor der Tür. Und so hat sich nur eine kleine Gruppe an Gästen versammelt, um sich auf diesen Naturerlebnisweg zu machen.

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Kulinarische Spezialitäten

Der Eingang in diese Insel botanischer und geologischer Besonderheiten führt über eine hohe Brücke, von wo aus bereits ein wunderschöner Blick auf das Schluchtengebiet und die umliegende Bergwelt geworfen werden kann. An einer Ansammlung von Sträuchern der Vogelbeere vorbei, aus der sich bittere Marmelade kreieren lässt, hält das Naturjuwel „Glocke“ auch schon die ersten kulinarischen Feinheiten bereit. Gekostet wird etwa von den frischen Trieben der Fichten, die sich vorzüglich zu Honig weiterverarbeiten lassen und dem Waldsauerklee, der in jede Salatschüssel passt.

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Übergang über die „Teufelsbrücke“

Die Wanderung führte dann weiter vorbei am gelblich-grünen Wandelbingelkraut, dem dreischnittigen Baldrian und an einem Stück Hochstegen-Marmor. Bevor dann nach Begutachtung einer der vielen Quetschfalten in den Rinden rund um die Astlöcher der Bäume, dem sogenannten „Chinesenbart“, die Überquerung der sagenumwitterten Teufelsbrücke anstand. Inmitten des Schluchtenwaldes verbindet diese 1876 errichtete gedeckte Holzbrücke zwei Weiler des Ortes. Tosend und schäumend fließt unterhalb der Tuxer Bach.

Der Legende zufolge soll der Teufel für den Bau der Brücke die Seele jenes Wesens verlangt haben, welches als erstes den Steg überquert. In einer stürmischen Nacht soll der Satan das Werk vollendet und auf sein erstes Opfer gelauert haben. Da schickten die schlauen Bauern eine Ziege über die Brücke, die der Teufel sogleich unter Wutgeheul an den Hörnern packte und mit ihr durch die Lüfte ritt, vom schallenden Gelächter der Finkenberger Bauern begleitet. Wie jene, hat auch der heutige Wanderer von hier aus eine einzigartige Aussicht auf die Naturschauspiele des hinteren Zillertals.

Ein Bericht von Nachhaltigkeits-Reporter Franz-Josef.

Fotocredit: © FJH

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Entdeckertour durch den Scheulingwald

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Er ist der letzte Talwald des Zillertals und säumt sich unmittelbar unter der Bergkulisse am Rand des Ortes Mayrhofen entlang. Der geschützte Scheulingwald dient der einheimischen Bevölkerung und den vielen Gästen (mit ca. 1,48 Mio. Nächtigungen im Jahr ist der Tourismus der wichtigste Erwerbszweig) als Erholungsgebiet und bietet dabei ein vielfältiges Naturerlebnis.

Um etwa mehr über die Kräuterwelt des Waldes zu erfahren, ladet der Verband „Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen“ zwischen Mai und Oktober jede Woche zu einer gemütlichen Wanderung. Ausgangspunkt der Erkundungstour ist das architektonisch einem Bergkristall nachempfundene, neu renovierte Europahaus, ein Veranstaltungszentrum inmitten des Ortes. Das Gebäude weist damit auf die einzigartige Mineralienwelt des Zillertals hin, wodurch dieses früh schon international Bekanntschaft erlangt hat.

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Aufbruch in die Naturoase

An diesem Mai-Nachmittag hat sich eine kleine Gruppe eingefunden um sogleich von der Wanderleiterin und Kräuterexpertin im Untergeschoss des Europahauses anhand des Nachbaus der Zillertaler Alpen, einen Überblick über die Seitentäler, Berghütten etc. der Region zu gewinnen. Mit topographischen Kenntnissen gestärkt, machten sich die angehenden Kräuterkundler auf zum nahe gelegenen Scheulingwald. Dort, im Bereich des Ortsteils Eibental angelangt, erschloss sich mit Blick auf ein etwas oberhalb des Talwaldes am Berg befindliches, großes Steinschlagareal auch gleich einer der ureigensten Funktionen des Waldes: der Schutz der Bevölkerung. Mittlerweile an manchen Stellen mit robusten Netzen zusätzlich abgesichert. Und wie gleich ersichtlich wurde, halten auch die Kühe in den umliegenden Wiesen des Waldes Unterstand und rasten sich aus, bevor es im Sommer wieder auf die Almen im höher gelegenen Tuxertal oder dem Zemmgrund geht.

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Am Wasserwerk „Brindlang“ angelangt, das den Kindern eine breite Spielfläche inmitten des Waldes bereithält, war ein Gästepaar sichtlich erstaunt über die simple Möglichkeit, ihren Durst mit frischem Wasser zu stillen. Quittiert mit einem unüberhörbar etwas wehmütigen Kommentar ob der kommunalen Wasserversorgungslage- und qualität zuhause. Danach wurde dann Ausschau gehalten nach den Pflanzen und Kräutern. So etwa nach dem Breitwegerich, der sich wegen seines pilzartigen Geschmacks hervorragend für Reis- und Risotto-Gerichte eignet. Zudem erfuhr die Gruppe mit Verweis auf die Vielzahl an Brennnesseln, dass sich diese zu einem entsprechenden Knödel-Gericht zubereiten lassen. Es soll köstlich schmecken!

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Nicht alles ist rosig

Weniger köstlich dagegen ergeht es den Kräutern und Sträuchern, die vom sprießenden Springkraut befallen sind. Diese wunderschöne, zartrosa Blütenpflanze setzt der Flora zu und verdrängt, wo es sich niederlässt, die gesamte ursprüngliche Vegetation. Zum Glück gab es für die Kräuterlaientruppe dann aber u.a. noch die hocharomatische Großen Sternmieren und rote Lichtnelke zu beschnuppern. Bevor der Ortsteil Kumbichl passiert wurde und im legendär-urigen Gasthaus „Zum Griena“ die olfaktorischen Erlebnisse der vergangenen Stunden bei einem gemeinsamen Nachmittagskaffee gemütlich abgerundet wurden.

Ein Bericht von Nachhaltigkeits-Reporter Franz-Josef.

Fotocredit: © FJH

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Vortrag zur neoliberalen Transformation des Agrarsektors Neuseelands

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Im Rahmen der Vortragsreihe „International Agri Food Lecutures“ des „Forschungszentrum Berglandschaft“ der Universität Innsbruck, war am 29. Mai der neuseeländische Agrarsoziologe Hugh Campbell Gastredner an der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (SoWi). Unter dem Titel „The Politics of Agricultural Sustainability under neoliberalism in New Zealand“ gab Herr Campbell Einblicke in die Funktionsweise des Agrarsektors Neuseelands unter besonderer Berücksichtigung der neoliberalen Reformpolitik der 1980er Jahre. Die Reihen im Hörsaal waren an diesem frühen Abend voll besetzt, überwiegend von Studierenden des Faches Soziologie.

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Weltweit höchste Exportquote im Agrarsektor

Neuseeland verzeichnet weltweit die höchste Exportquote im Agrarbereich. Um die 90 Prozent der im Inland produzierten Agrargüter sind für den ausländischen Markt bestimmt, allen voran Europa, die USA, Japan und China. Grundlage für diese extreme Exportorientierung ist u.a. die seit Jahrhunderten praktizierte Abholzung weiter Flächen des Landes. Ursprünglich, noch vor Beginn der menschlichen Besiedelung ab dem 8. Jahrhundert, waren die Nord- und Südinsel des Landes größtenteils dicht bewaldet. Die ersten Bewohner des Landes, die Maori, haben mit Abholzmaßnahmen begonnen, die ab 1840, nachdem Neuseeland britische Kolonie geworden ist, im Zuge zunehmender Einwanderung intensiviert wurden. Vor allem in den 1880er Jahre kam es zu groß angelegten Flächenbränden, wovon eindrückliche Bildaufnahmen zeigten.

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Neoliberale Wende

Historisch besteht in Neuseeland eine enge, auch finanzielle Beziehung zwischen der Bauernschaft und dem Staat. Doch angesichts budgetärer Krisenerscheinungen zu Beginn der 80er, sah sich die Regierung gezwungen, die bislang üppig geflossenen Subventionen in den Agrarsektor fast komplett einzustellen. Nachdem zuvor viele Bauern allein aufgrund der staatlichen Zuschüsse Landwirtschaft betrieben, haben sich in der Folge des Novums einer allein nachfrageseitigen Abhängigkeit, erhöhte Produktivitäts- und Effizienzraten in der gesamten Lieferkette ergeben. Eine weithin globale Ausrichtung nahm somit ihren Lauf. Damit etwa Agrarbetriebe heute für ihre Erzeugnisse die mit einem hohen Imagefaktor belegten „Öko-Labels“ erhalten, wie beispielsweise jenes von der privaten, in Köln ansässigen Organisation GlobalGAP (Good Agricultural Praxis), wurden Produktionsprozesse auf die Erfüllung europäischer Standards ausgerichtet und erweitert. Die Strenge des Kriterienkatalogs im Sozial- und Umweltbereich ist dabei jedoch umstritten.

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Gegenbewegungen bilden sich

Derart intensivierte und expansive Produktionsabläufe, die seit den 80er Jahren Raum greifen, rufen mittlerweile aber auch starke Kritik im Inland hervor. So hat sich etwa seit der „Dirty dairing“-Kampagne von 2001, die den Blick auf die zunehmende Wasserverschmutzung durch große Molkereibetriebe gerichtet hat, immer öfter organisatorischer Widerstand formiert. Die Protestbekundungen haben dabei zur Gründung der Green Party im Jahr 2005 geführt. Auch bezüglich geltender Freihandelsverträge, etwa mit China seit 2008, besteht teilweise öffentlicher Dissens. Gegenwärtig richtet sich der Widerspruch verstärkt gegen die Ratifizierung des Freihandelsvertrags zur Transpazifischen Partnerschaft (TPP).

Ein Bericht von Nachhaltigkeits-Reporter Franz-Josef.

Fotocredit: © FJH

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Über 50 Vögel in "Pension"

[et_pb_section admin_label="section"][et_pb_row admin_label="row"][et_pb_column type="4_4"][et_pb_text admin_label="Text - in der nähe" background_layout="light" text_orientation="left" use_border_color="off" border_color="#ffffff" border_style="solid"]

In der Nähe des wunderschönen Rechnitzer Stausees liegt im Wald eine „Vogelpension“ versteckt. Dort wird Vögeln eine zweite Chance und ein Ruhelager geschenkt.

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700 Meter Strecke

Mitten im Wald erstreckt sich ein gigantischer, hölzerner Turm. Bereits von weitem hört man die Vögel darin vor Freude zwitschern. Seit Mai letzten Jahres ist die Anlage fertig gestellt erklären die Betreiber. Eine Strecke von insgesamt 700 Metern ist es bis zur Spitze.

Barrierefreie 22 Meter Höhe

Der rollstuhlgerechte Turm hat insgesamt einen Durchmesser von 15 Metern. Während man langsam den Weg hinaufschlendert kann man im Inneren zahlreiche Vögel beobachten und außen den schönen Wald auf sich wirken lassen.

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Vögel werden gepflegt

Im Turn finden sich über 50 Vögel wieder. Circa 13 verschiedene Arten wurden in Zusammenarbeit mit der veterinärmedizinischen Universität gesundgepflegt und dürfen dort die wohlverdiente „Vogelpension“ genießen. Diese Vögel hätten in der freien Natur sonst keine Überlebenschancen.

Stüberl lädt ein

Wer sich von den zahlreichen Höhenmetern erholen muss, auf den wartet unten ein Holzstüberl mit zahlreichen Getränken und saisonale Gerichte. Für Kinder gibt es anbei ein Holzlabyrinth, das zum Spielen einlädt.

Waldspaziergang bietet sich an

Anschließend lädt der Wald- und Vogelpark Rechnitz zu einem Spaziergang unter den Blättern der Bäume ein. Bis Oktober ist das Gelände für Besucher noch geöffnet.

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Ein Beitrag von Nachhaltigkeits-Reporter David Marousek.

Fotocredit: © Land Burgenland.

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„Natur nutzen und nicht ausnutzen“

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Der „Agrar-Rebell“ Sepp Holzer hielt ein Drei-Tages-Seminar in Henndorf ab. Dabei wurde nicht nur die Theorie der „Holzer’schen Permakultur“ gelehrt, sondern auch ein Rundgang um seinen „Holzerhof“ angeboten.

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„Muss Erde spüren“

Von 26. bis 28. Mai bot Sepp Holzer ein Seminar in der Pension Büscek in Henndorf im Südburgenland an. Zahlreiche Begeisterte kamen aus allen Herren Länder um den Ausführungen beizuwohnen und ihre eigenen Pläne vorstellen zu können. „Ich muss die Erde spüren.“, erklärte Sepp Holzer zu Beginn seiner Holzerhof-Exkursion. Dabei strich Holzer hervor, seine Permakultur könne nicht einfach „gekauft“ werden. „Ich kauf ja auch nicht ein Instrument und kann dann sofort ein Konzert geben.“, erklärte Holzer weiter.

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Große Beteiligung

Die zahlreichen Teilnahmer/innen wollten auch Tipps um die Behördengänge für eigene Permakulturen zu erleichtern. „Richtig wäre es den Behörden beim Grundkauf mitzuteilen, dass man eine landwirtschaftliche Bewirtschaftung vor hat.“ Einige Seminarteilnehmer/innen berichtet hier von Problemen mit den Gemeinden.

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Rundgang durch Hof

Trotz großer Hitze wurde anschließend der Rundgang am „Holzerhof“ begonnen. Unter schattenspendenden Bäumen wurden die Temperaturen jedoch deutlich erträglicher. Eines der ersten Highlights war ein selbstgebautes Gehege, das für zahlreiche Tierarten geeignet ist. Mit Baumstämmen wurde eine eigene „Höhle“ für die Lebewesen gebaut.

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Hochbeete voller Leben

Weiter unten im mehrere Hektar umstreckenden Hof warteten dann die ersten Hochbeete. Jedoch nicht wie in „unserer“ Zivilisation penibel gemäht, ohne Unkraut und sicher vor Ungeziefer. Mitten im Wald standen zwei Hochbeete an denen der Salat nur so spross. Eine Teilnehmerin fragte was Sepp Holzer denn gegen Schnecken macht. „Nichts.“, antwortete der Hofherr kurz.

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Tiere willkommen

Doch nicht nur die Pflanzenwelt fühlte sich in Henndorf wohl. Einige Perlhühner gackerten fröhlich dahin. Auch einige Fische bewohnten die Teiche. Das Wasser wird von einer gekauften Feuerwehrpumpe sorgte steht’s für Wassernachschub. Für Sepp Holzer ist klar: „Wo Wasser ist, ist Leben.“

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Experimentieren im Freien

Angekommen am Ende der Reise, Sepp Holzers Haus, zeigte der Agrar-Rebell eine zukünftige Vision von ihm. Eine Libelle mit Wind- und Sonnenenergie. Es gehe darum die natürlichen Ressourcen gut nutzen zu können.

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„Vielfalt und nicht Einfalt“

Sepp Holzer erklärte im Anschluss noch seine Bedeutung von Nachhaltigkeit:

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Ein Beitrag von Nachhaltigkeits-Reporter David Marousek.

Fotocredit: © Land Burgendland.

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Wanderung zum majestätischen Talbachwasserfall

[et_pb_section admin_label="section"][et_pb_row admin_label="row"][et_pb_column type="4_4"][et_pb_text admin_label="Text" background_layout="light" text_orientation="left" use_border_color="off" border_color="#ffffff" border_style="solid"]

Am Rande des Ortsteil Laimach der Zillertaler Gemeinde Hippach, ist der Talbachwasserfall über einen zumeist flachen Wanderweg zu erreichen. Der Wasserfall ist ein wunderbares, nicht weit oberhalb der Talsohle gelegenes Naturschauspiel, das auf dem Weg dorthin zu einigen botanischen Erkundungen und Momenten der Besinnung einladet. Eine kleine Gruppe machte sich an einem herrlichen Maitag vom Bahnhof aus entlang des Zillers auf den Weg. Der sich in inmitten des Tales hindurchwindende Fluss ist zu früheren Zeiten bei starkem Wasserschwall teilweise auch über die Ufer getreten und hat Menschen mitgerissen. An jenem Tag fließt der Fluss weithin gemächlich, der zudem den Grenzverlauf zwischen den Diözesen Innsbruck und Salzburg bildet, ersichtlich an den jeweiligen roten bzw. grünen Türmen der Ortskirchen.

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Gefährliche Pflanzen am Wegesrand

Und so können die diversen Pflanzen an der Ziller-Promenade in aller Ruhe begutachtet werden. Etwa die Knoblauchsrauke, eine der ersten Kräuter im Frühling und zudem eine der schmackhaftesten. Oder der giftige Bärenklau, der prinzipiell bis zu vier Meter hoch wachsen kann und relativ häufig in Westösterreich anzutreffen ist. Jedoch sollte um diese Pflanzenart unbedingt ein weiter Bogen gemacht werden. Wer die Blätter anfasst oder die Stängel umknickt, kann mit phototoxischen Substanzen in Berührung kommen. Mit verheerenden Auswirkungen, wie beispielsweise hochgradigen Verbrennungen.

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Waldsaga

Vom Ufer auf den Wanderweg abgebogen, konnte die Gruppe unter der Geräuschkulisse der nahen Kuckucke, von der Saga eines Heilspraktikers aus der umliegenden Ortschaft Schwendau, erfahren. Dieser soll mit brachialen Methoden etwa verstummte Kinder wieder zum Sprechen gebracht haben, indem er sie in eben diesem Waldstück an einen Baumstamm fesselte und mit der Axt zum Schlag ausholte. Woraufhin die Kinder abrupt ihre Stimmen wiedererlangt haben sollen. Nach dieser mystisch angehauchten Erzählung wurde dann ganz gegenwärtig das zum Teil bestehende Problem des Wildverbisses erläutert. Durch diesen werden Bäume geschädigt und wachsen langsamer.

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Ein Bericht von Nachhaltigkeits-Reporter Franz-Josef Hausberger.

Fotocredit: © FJH

 

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Klimaquiz @ Linz

[et_pb_section admin_label="section"][et_pb_row admin_label="row"][et_pb_column type="4_4"][et_pb_text admin_label="Text - der klimawandel" background_layout="light" text_orientation="left" use_border_color="off" border_color="#ffffff" border_style="solid"]

Der Klimawandel und seine verheerenden Folgen gelten längstens als wissenschaftlich belegtes Phänomen. Welche Daten und Fakten dazu jedoch relevant und wichtig sind und welche Auswirkung Handlungen jedes Einzelnen haben, versuchte Norbert Rainer den Teilnehmer/innen des Klimaquiz näher zu bringen. Am 5. Juni fand deshalb das Klimaquiz im Kepler Salon im Stadtzentrum von Linz statt.

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Norbert Rainer und Elfie Schulz beim Klimaquiz.

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Norbert Rainer gilt, dank seiner Erfahrung, im Bereich Klimaschutz als Experte auf diesem Gebiet. Er studierte Diplomgeographie, arbeitete an verschiedenen Projekten im Zuge der Klimarettungsinitiative und bringt jahrelange Berufserfahrung beim Klimabündnis OÖ mit. Seit 2014 ist er stellvertretender Geschäftsführer des Klimabündnisses Österreich.

Das Klimaquiz war so aufgebaut, dass Norbert Rainer zum Teil wichtige Daten und Fakten präsentierte und immer wieder die Teilnehmer/innen für Fragen und Schätzungen miteinbezog.

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Am Bildschirm ist die CO2 Konzentration der letzten Jahrtausende zu sehen.

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Zuerst wurden Grundlagen der Atmosphäre und des CO2 Gehalts präsentiert. Bei der Betrachtung des zeitlichen Verlaufs der CO2 Konzentration wird ersichtlich, dass die Atmosphäre zurzeit die höchste CO2 Konzentration seit mehreren hunderttausenden Jahren aufweist. Vor allem der Anstieg der letzten hundert Jahre zeigt den Zusammenhang mit der Verbrennung fossiler Rohstoffe.

Um die Problematik der sogenannten Klimakiller besser zu verstehen, ging Norbert Rainer zuerst kurz auf die Grundlagen der Atmosphärenzusammensetzung ein. Als Klimakiller bezeichnete er jene Gase, welche ein besonders hohes Treibhausgaspotential besitzen und somit einen starken Einfluss auf die Erwärmung der Atmosphäre haben.

Schockierende Bilder des Gletscherrückgangs in Österreich zeigten die bereits sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie unterschiedlich der Ausstoß von Emissionen weltweit ist, wurde der Vergleich eines in Indien und in Österreich lebenden Menschen aufgestellt. Wobei die ungerechte Verteilung deutlich erkennbar wird.

[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row admin_label="Zeile"][et_pb_column type="1_2"][et_pb_image admin_label="Bild - 1/2 Seite - teilnehmer" src="https://www.nachhaltigesoesterreich.at/nho/wp-content/uploads/2017/07/20170605_Oberösterreich_Linz_Klimaquiz_David-Dorfner_05_©_OÖ-Zukunftsakademie-Land-OÖ.jpg" show_in_lightbox="off" url_new_window="on" use_overlay="off" animation="off" sticky="off" align="left" force_fullwidth="off" always_center_on_mobile="on" use_border_color="off" border_color="#ffffff" border_style="solid"] [/et_pb_image][et_pb_text admin_label="Text - Bildbeschreibung 1/2 Seite - teilnehmer" background_layout="light" text_orientation="left" use_border_color="off" border_color="#ffffff" border_style="solid"]

Teilnehmer/innen diskutierten aktiv mit.

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Elfie Schulz vom Kepler Salon und Norbert Rainer vom Klimabündnis Oberösterreich.

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Schätzspiele, wie beispielsweise zum Energieverbrauch im Alltag, zeigten in welchen Bereichen wir besonders viel benötigen. Als besonders energieaufwendig stellte sich das Erwärmen von Wasser heraus. Die Teilnehmer/innen waren sehr erstaunt über die neuen Kenntnisse, welche sie gewonnen hatten und nahmen deshalb an der angeregten Diskussion teil.

Norbert Rainer versuchte aber nicht nur die Teilnehmer/innen mit diesen Zahlen zu schockieren, sondern auch aufzuzeigen, wie jede/r Einzelne Einfluss darauf haben kann. Als besonders effektive Stellschrauben gelten die Reduktion des Fleischkonsums und die Vermeidung des Flugverkehrs.

Für kürzere Strecken, die ungefähr 50 % unserer zurückgelegten Strecken ausmachen, hatte Norbert Rainer das Radfahren als sinnvolle Lösung angepriesen. Außerdem stellte er auch noch alternative Formen von Geldanlagen und den Happy Planet Index zur Bewertung wirtschaftlichen Erfolges vor und deckte somit wichtige Elemente der Klimawandeldebatte ab.

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Als Gastgeberin des Kepler Salons und Begleiterin am Podium, wurde Norbert Rainer von Elfie Schulz unterstützt. Wie gewöhnlich war im Kepler Salon freier Eintritt und er bot eine angenehme Atmosphäre. Bei der Bar im Nebenraum konnten die Teilnehmer/innen eben Gehörtes diskutieren.

Die Quintessenz dieses Abends war auf jeden Fall, dass es dringend notwendig ist, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu setzen und dass vor allem jeder und jede Einzelne einen wesentlichen Beitrag dazu leisten kann.

[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row admin_label="Zeile"][et_pb_column type="4_4"][et_pb_text admin_label="Text - Ein Beitrag von Nachhaltigkeits-ReporterIn XYZ " background_layout="light" text_orientation="left" use_border_color="off" border_color="#ffffff" border_style="solid"]

Ein Beitrag von Nachhaltigkeits-Reporter David Dorfner.

Fotocredit: © Land Oberösterreich / Oö. Zukunftsakademie.

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Trockenrasen soll Lebensräume schaffen

[et_pb_section admin_label="section"][et_pb_row admin_label="row"][et_pb_column type="4_4"][et_pb_text admin_label="Text - In der nordburgenl" background_layout="light" text_orientation="left" use_border_color="off" border_color="#ffffff" border_style="solid"]

In der nordburgenländischen Ortschaft Oslip wurde bei herrlichem Sommerwetter das Projekt „Trockenrasen“ vorgestellt.

 Circa 20 TeilnehmerInnen fanden sich ein als Landesrätin Astrid Eisenkopf mit Bürgermeister Stefan Bubich und Vize-Bürgermeister Paul Walzer zur Vorstellung des Geländes und anschließender Fortbildung luden. Mit dabei waren auch Dr. Julia Kelemen-Finan und DI Thomas Holzer von der Naturschutzakademie.

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Politik wird in Pflicht genommen

Als Trockenrasen wird eine besondere Form von Biotop bezeichnet, in der zahlreiche Lebewesen und Pflanzen eine Heimat finden. Dabei versuchte Frau Kelemen-Finan an die Gemeinde zu appellieren: „Der Trockenrasen in Oslip kann nur durch Hilfe der Gemeinde und des Landes gepflegt werden.“ Wichtig werde es, dass die „Leute den Wert erkennen.“

Bürgermeister Stefan Bubich stimmte ihr zu und gab „von Seiten der Gemeinde jede Unterstützung.“

Auch sein Vize stieß ins selbe Horn und wünschte sich, „dass nicht nur die Kinder begeistert sind, sondern auch die ältere Generation.“

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Volksschul-Direktorin begeistert

Ebenfalls als Teilnehmerin anwesend war Oslips Volksschuldirektorin Ljuba Palatin-Wild. Die Pädagogin machte klar, wie toll ein Trockenrasen für Kids sein kann. Auch wenn die Jugend von heute wohl selten das Handy weglegt, in der freien Natur fühlen sich alle wohl. Überhaupt hatten zahlreiche TeilnehmerInnen einen pädagogischen Hintergrund, denn der Trockenrasen eignet sich perfekt für Exkursionen an der frischen Luft.

 

Evolution hautnah erleben

Als Beispiel wurden außerdem Gläser mitgebracht. In diesen Behältern wurden sowohl Raupen, als auch Schmetterlinge gezeigt, die von Oslips SchülerInnen mühevoll gehegt und gepflegt wurden. Sobald aus einer kleinen Raupe ein Kokon und in weiterer Folge ein Schmetterling wird, gehen die SchülerInnen mit ihnen auf die Wiese und entlassen sie in ihr neues, natürliches Paradies.

 

Experten erklären Flora und Fauna

Anschließend durften Interessierte mit den beiden Natur-Experten Julia Kelemen-Finan und Thomas Holzer entlang der Osliper Trockenrasen wandern. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde zwar von einem Schatten zum nächsten gehuscht, dabei wurde jedoch immer eine besondere Pflanze oder ein auffälliges Tier im Gebüsch entdeckt. Mit dabei waren auch altersgerechte Materialien für Lehrkörper wie zum Beispiel Pflanzen-Suchtafeln.

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Nicht nur Oslip steht auf Biodiversität

Doch das ambitionierte Projekt hörte in Oslip nicht auf. Auch im mittelburgenländischen Ort Rechnitz wurden (Halb-)Trockenrasen angelegt und Lehrkörper informiert. Wie in Oslip ist auch die Rechnitzer Volksschule an diesem Projekt beteiligt. Mit der Volksschule Rohrbach bei Mattersburg und der neuen Mittelschule Purbach sind außerdem noch zwei weitere Schulen involviert. Das Projekt hat eine Laufzeit bis 2019. Jedoch kann nur ein Erfolg erzielt werden, wenn wie Landesrätin Astrid Eisenkopf appellierte: „Naturschutz kann nur dann gelingen, wenn er auf allen Ebenen umgesetzt wird – von global über regional bis lokal – und wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen.“

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Ein Beitrag von Nachhaltigkeits-Reporter David Marousek.

Fotocredit: © Land Burgenland

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