Stimmen

Dr. Alois Schwarz, Diözesanbischof. In der Österreichischen Bischofskonferenz für Wirtschaft und Nachhaltigkeit zuständig
Über ethische und nachhaltige Grundsätze in der Wirtschaft
„Langfristig erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine Balance finden zwischen den Interessen ihrer EigentümerInnen, ihrer KundInnen, Ihrer Mit-arbeiterInnen und der sie umgebenden Umwelt. Solche Unternehmerinnen und Unternehmer würden statt einer kurzfristigen Gewinn-Maximierung langfristiger Stabilität, fairen Kundenbeziehungen und respektvoller Mitarbeiterführung den Vorrang einräumen und mit ihrer gesellschaftlichen und ökologischen Umwelt in offener und verantwortungsvoller Beziehung stehen. Leitbilder leben von den Vorbildern, die sie leben. Erfolgreiche Unternehmen verstünden es, ihren Wertekanon in allen Phasen und Ausgestaltung ihres wirtschaftlichen Daseins konsequent zu leben.“

Michael Ostrowski, Schauspieler
„Hier und jetzt. Ganz offiziell. In aller Offenheit und vor einem Millionenpublikum: ich bin ein Nachhaltiger!“

o. Univ.-Prof. DI Dr. Karl Peter Pfeiffer, Rektor u. wissenschaftlicher Geschäftsführer der FH JOANNEUM Graz
"Als Hochschule für angewandte Wissenschaften tragen wir auch Verantwortung dafür, dass unseren Studierenden nicht nur eine gute Ausbildung geboten wird, sondern dass bei Ihnen auch das Bewusstsein für Nachhaltigkeit geschaffen wird. Dies betrifft alle Studiengänge, ob im Gesundheits- und Sozialbereich, in der internationalen Wirtschaft, im Design oder in der Technik. Nachhaltigkeit verstehen wir als Bewusstseinsbildung und sie muss ein integraler Bestandteil der Lehre sein, damit im späteren Berufsleben diese wichtigen ökologischen, ökonomischen und sozialen Prinzipien richtig umgesetzt werden. In vielen Studiengängen ist das Thema Nachhaltigkeit bereits explizit in den Studienplänen enthalten.
Vor mehreren Jahren haben wir in unserer Forschungsstrategie zwei wesentliche Dimensionen festgehalten, nämlich „Nachhaltigkeit“ und „zum Nutzen für die Gesellschaft“. Damit möchten wir zum Ausdruck bringen, dass diese Prinzipien bei der Auswahl und Durchführung von Forschungsprojekten bewusst gelebt werden und wir Nachhaltigkeit als Innovationsmotor sehen."

Mag. Birgit Mair-Markart, Bundesgeschäftsführerin Naturschutzbund
„Nachhaltig leben heißt, achtsam und in Frieden mit sich und der Welt zu sein und der Natur die evolutionären Spielräume zu lassen. Dazu braucht es Offenheit und Selbstbewusstsein, das eigene Tun zu bewerten, die Fähigkeit, Grenzen und Fehlentwicklungen zu erkennen sowie Mut und Kreativität , Veränderung zu wagen und neue Wege zu gehen.“

Heini Staudinger, Geschäftsführer Waldviertler Werkstätten GmbH
"Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen"
Martin Luther
das meint im Ernst Ihr Heini Staudinger

Mag.a Ursula Simacek, CEO SIMACEK Facility Management Group
„Nachhaltigkeit ist für uns gelebtes CSR im Unternehmen. Sprich der verantwortungsvolle Umgang mit Menschen und Ressourcen in allen relevanten Handlungsfeldern. Die Auswirkungen unseres Tuns betreffen alle Menschen die mit uns gemeinsam handeln, inner- wie außerbetrieblich. Das Verantwortungsmanagement wird von uns als strategisches System betrachtet. So bringen wir z.B. ausgewählte Dokumente in eine barrierefreie Form, achten auf einen nachhaltig orientierten Einkauf und pflegen kontinuierlich Stakeholderdialoge. Motivation durch Sinnstiftung ist dabei unser Antrieb."

Robert Rogner, Geschäftsführer Bad Blumauer Werkstätten
„Letztendlich geht es hier um das praktische Tun, das selbstverantwortliche Umsetzen. Theoretische Abhandlungen wie die Welt eine bessere und nachhaltigere sein könnte gibt es schon genug. Oftmals sind die Formulierungen abstrakt und eher abschreckend. Dabei macht es ungeheuer Spaß an der Verbesserung seiner selbst und seines Umfeldes zu arbeiten. Nichts ist schöner als im vollen Bewusstsein einen Beitrag geleistet zu haben und ist er noch so klein. Lasst uns die Welt verbessern. Tun wir es einfach. Wen es interessiert, der kann sich auf www.wir-tun-es.at ein Bild davon machen.“

Helga Kromp-Kolb, Institut für Meteorologie Department Wasser-Atmosphäre-Umwelt Universität für Bodenkultur Wien, Österreich
„Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit, Enkeltauglichkeit – sie alle bedeuten, heute so zu handeln, dass es ein glückliches Morgen geben kann. Dieses Handeln kann erfreulicher Weise schon heute zu einem erfüllteren Leben verhelfen – um den Preis, Gewohnheiten zu ändern.
Leider müssen wir schnell Handeln – das Klimasystem gerät unwiederbringlich aus dem Gleichgewicht. Es ist wichtig, jetzt zu handeln und andere für das nachhaltige Leben zu begeistern!“

Dkfm. Heinz Pechek, geschäftsführender Vorstand BMÖ
„Nachhaltigkeit in ihren drei wesentlichen Dimension, der ökonomischen, ökologischen und ethischen ist in der Wertschöpfungskette von Unternehmen, im besonderen dann, wenn sie global tätig sind und daher auch global beschaffen und ihre Lieferanten weltweit angesiedelt sind, ein sich von selbst ergebender und geradezu zwingender Faktor ihrer unternehmerischen Leistungserbringung. Nachhaltigkeit, beginnend in der Produktentwicklung, übergehend über die Beschaffung und Produktion bis hin zur Distribution wird sowohl im Wettbewerb im Markt - egal ob Letztverbraucher oder Industriekunde, als auch im eigenen Unternehmen, immer mehr zum gelebten, zwingend erforderlichen Standard, wenn es gilt, die Ressourcenbasis und die Voraussetzungen für wirtschaftliche Tätigkeiten zu sichern. Wenn nachhaltiges Wirtschaften nicht mit ökonomischen, kostenrelevanten Wettbewerbsverzerrungen verbunden ist - das gilt auch für Rohstoff- und Energiekosten - wird es zur marktwirtschaftlichen selbstverständlichen Verantwortung der Unternehmen. Für den BMÖ-Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich als industriebasierte Interessenvertretung des österreichischen Einkaufsmanagements ist dies gelebtes und kommuniziertes Credo.“
