Stimmen

August Schmölzer, Schauspieler
"Viele fragen mich, warum ich die Gustl58 Initiative zur Herzensbildung“ mitbegründet habe. Da gäbe es viel zu erzählen, aber ein Hauptgrund ist, dass ich mich irgendwann gefragt habe, was kann ICH dazu beitragen, um in einer besseren Gesellschaft leben zu können? Worum es dabei geht, ist bei weitem nicht selbstverständlich…es geht um…
Ehrenamt - bürgerschaftliches Engagement - Selbsthilfe und um Hilfe zur Selbsthilfe - Gemeinwohl - zivilgesellschaftliche Courage - gelebte Vielfalt - Solidarität - Achtsamkeit zu zeigen - Respekt und Menschenwürde in den Mittelpunkt zu stellen.
Das alles verstehe ich auch unter dem Begriff Herzensbildung – einfach nachhaltig!"

Dr. Franz Mostegel, Distrikt-Governor 114-M
„Wir Lions, als größte Serviceorganisation der Welt, versuchen schon seit vielen Jahren besonders nachhaltige Projekte im lokalen, regionalen und internationalen Bereich zu verwirklichen.“ Um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Bevölkerung zu steigern, vergibt unser District jährlich den „Lions-Nachhaltigkeitspreis“ an besonders innovative Projekte."

Monika Auer, Generalsekretärin ÖGUT
"Menschen, Unternehmen, Politik, Gesellschaft … Nachhaltigkeit braucht alle! Der Rahmen ist vorgegeben – die Erde ist ein endliches System. Das einzige Unendliche ist - zumindest theoretisch - der Mensch, sein Potenzial für Kreativität und Verhaltensänderungen. Technologische und soziale Innovationen sind unbegrenzt möglich, vorausgesetzt, es gibt ein innovationsförderndes Umfeld und Anreize sowie Möglichkeiten, diese zu leben. Die ÖGUT erarbeitet gemeinsam mit Umwelt, Wirtschaft und Verwaltung Lösungen für die Zukunft und fördert die Anwendung von Innovationen. Viel Erfolg wünscht die ÖGUT daher den Aktionstagen – sie sind eine phantastische Möglichkeit, das unbegrenzte Potenzial des Menschen ins Bewusstsein zu rufen."

Harald Kainz, Rektor der TU Graz
„An der TU Graz arbeiten Forschende aus rund 30 Instituten fakultätsübergreifend an unterschiedlichsten Fragestellungen im weiten Feld der Nachhaltigkeit: von der zukunftsorientierten Stadtplanung, innovativen Gebäudetechnologien und Energiesystemen über den Einsatz erneuerbarer Energieträger bis hin zu intelligenten Energienetzen und grüner Mobilität. Als global vernetzter Know-how-Produzent und Wissensdrehscheibe im Nachhaltigkeitsbereich bieten wir seit vielen Jahren die entsprechenden Technologien, Systeme und Innovationen sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. So ist an der TU Graz etwa das europaweite Netzwerk für nachhaltige Energieinnovation „eseia“ beheimatet.“

Dipl. Ing. Evi Pohl-Iser, Stv. Geschäftsführerin des Wiener Hilfswerks
"Wir vom Wiener Hilfswerk haben tagtäglich mit einer Vielfalt an Themen und Angeboten zu tun. Dabei sind auch zahlreiche Entscheidungen zu treffen, die vernetztes Denken und einen Blick über den Tellerrand erfordern – das gilt für die Herausforderungen der demographischen Entwicklung und der künftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gleichermaßen. Diesen Herausforderungen können wir nur im gemeinsamen Tun mit unseren MitarbeiterInnen und externen Stakeholdern begegnen und dazu bedarf es innovativer Ansätze ebenso wie der Weiterentwicklung bestehender Themen."

Mag. Andrea Binder-Zehetner, Geschäftsführerin der Lokalen Agenda 21 in Wien
"Nachhaltigkeit bedeutet für uns in der Lokale Agenda 21 Wien, dass wir die BürgerInnen unterstützen ihre Ideen und Projekte für eine nachhaltige Stadt- und Bezirksentwicklung gemeinsam mit Politik, Stadtverwaltung, Unternehmen und Fachleuten verschiedener Disziplinen umzusetzen. In diesen lokalen Projekten werden zentrale Themen einer nachhaltigen Stadt bearbeitet wie sozialer Zusammenhalt, sensibler Umgang mit der Vielfalt der Stadt, umweltverträgliche Mobilität, neue Nutzungsformen des öffentlichen Raums, Schaffung von mehr Grünräumen, Tauschen und Teilen als Alternativen zum Kaufen und Wegwerfen. Ein Stück Wandel."

Dietmar Kanatschnig, Direktor des Österreichischen Instituts für Nachhaltige Entwicklung
"Elf Aktionstage für eine nachhaltige Entwicklung Österreichs sind lobenswert. Aber wir bräuchten 365 Aktionstage im Jahr, um den Wandel hin zu einem guten nachhaltigen Leben zu schaffen. Und: es sollten alle eingebunden sein, auch die Regierung."

Freda Meissner-Blau
„Es mangelt gewiss nicht an Initiativen, die nicht nur für Nachhaltigkeit eintreten, sondern sich bewusst sind, dass nachhaltiges Wirtschaften, Produzieren und Konsumieren zu einer Lebensfrage und mittelfristig zur Überlebensfrage für das Leben auf unseren Planeten geworden ist. Was fehlt ist die politische Kraft, diese Erkenntnis auch energisch umzusetzen sondern es wird mehrheitlich leider business as usual betrieben.
So lobenswert es ist, all die zahlreichen Initiativen vorzustellen und die Möglichkeit zur Vernetzung damit zu bieten, wäre darüber hinaus die Umsetzung auf politischer Ebene dringend notwendig.“

Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes
"Wir müssen begreifen, dass wir ein Teil der Natur sind, die es zu bewahren gilt. Nachhaltig zu wirtschaften und zu leben ist ein Gebot der Vernunft, wenn wir unseren Enkelkindern eine noch lebenswerte Welt übergeben wollen."
