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Mini-Interview mit Hemma Opis-Pieber, Sprecherin der kirchlichen Umweltbeauftragen Österreichs

Kirchlicher Energiesparpreis>> Wie sieht für Sie die ideale Zukunft in 100 Jahren aus?
Keine Waffenproduktion und kein Waffenhandel – ergo kein Krieg, keine Flüchtlinge, weniger Elend… Ressourcen werden für das Gemeinwohl verwendet, und sparsam und effizient eingesetzt. Förderung dezentraler Strukturen.

>> Wie leben Sie Nachhaltigkeit in Ihrem Alltag?
Unsere vier Kinder haben sich daran gewöhnt, dass wir nicht in den Urlaub fliegen, dass wir keine Plastikflaschen oder Dosen kaufen und immer wieder intensiv über nachhaltigen Konsum diskutieren. Dass ich als Initiatorin von „Autofasten“ mit den Öffis unterwegs bin, ist eh klar;-)

>> Was motiviert Sie, bei den Aktionstagen Nachhaltigkeit als PartnerIn aktiv zu sein?
Die Hoffnung, gemeinsam mehr zu bewegen! Gerade als Mitarbeiterin der katholischen Kirche ist mir eine gute Zusammenarbeit mit „allen Menschen guten Willens“ wichtig und wertvoll.
 
>> Die Vereinten Nationen haben im September 2015 die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beschlossen. In welchem der 17 Globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung steckt Ihres Erachtens das größte Potential für ein breites nachhaltiges Engagement in Österreich?
Als „Feinkostladen Europas“ sollten wir eine tatsächlich nachhaltige Landwirtschaft anstreben – Ziel 2 also, passend zu Ziel 12: nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster.

Hemma Opis-Pieber ist Sprecherin der kirchlichen Umweltbeauftragen Österreichs und Umweltbeauftragte der Diözese Graz-Seckau.
Die kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs bemühen sich Schöpfungsverantwortung in den Pfarren und Diözesen konkret umzusetzen.

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