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Arbeitsgruppe Zukunft lokal gestalten

Zielsetzung

Die bundesweite Arbeitsgruppe “Zukunft lokal gestalten” dient dem regelmäßigen Austausch
zwischen den Bundesländern Österreichs und dem Bund zu Themen der Beteiligung von
Bürger:innen und nachhaltiger Entwicklung. Im Fokus stehen Programme und Projekte, die sich der
Beteiligung von Bürger:innen unter Berücksichtigung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs oder
auch Agenda 2030 genannt) auf der lokalen und regionalen Ebene widmen.
Ziel ist es, eine zukunftsfähige Entwicklung möglichst vieler Gemeinden, Städte und Bezirke zu
unterstützen. Der Austausch dient der Qualitätssicherung, dem Teilen von Wissen, dem
Multiplizieren von Innovationen und der Weiterentwicklung relevanter Programme.

Auftrag

Als Arbeitsgruppe der NHK-K (Nachhaltigkeitskoordinator:innen-Konferenz) fungiert die
Arbeitsgruppe „Zukunft lokal gestalten“ als zentrale Schnittstelle zwischen der lokalen Ebene
(Gemeinden, Städte, Bezirke und Regionen) und der Landes- bzw. Bundesebene. Auftrag ist es, die
lokale Ebene bestmöglich zu den Themen nachhaltiger Entwicklung und Bürger:innenbeteiligung zu
unterstützen. Dies wird durch den bidirektionalen Transfer von Wissen und Erfahrungen zwischen
der lokalen Ebene und den Ländern bzw. dem Bund sichergestellt.
Die Arbeitsgruppe versteht sich als Drehscheibe für Methoden, Formate und Beispiele für gelungene
Bürger:innenbeteiligung zu nachhaltiger Entwicklung und teilt die Ergebnisse unter anderem über
den Newsletter Agenda.Info, die Leitstellen der Bundesländer und über die Webseiten des
Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und
Wasserwirtschaft (BMLUK) mit einer breiten interessierten Zielgruppe.

Jahresschwerpunkt „Dritte Orte“

Der bundesweiten Arbeitsgruppe „Zukunft lokal gestalten“ ist es ein Anliegen, eine zukunftsfähige Entwicklung möglichst vieler Gemeinden, Städte und Bezirke zu unterstützen. Dies erfolgt auf der Grundlage der Agenda 2030, der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs). Ausgewählte Trends und Zukunftsthemen werden aufgegriffen, vorgestellt und sollen zur Nachahmung inspirieren. Mit der neuen Rubrik zu „Dritten Orten“ setzt die Arbeitsgruppe einen wichtigen Jahresschwerpunkt und informiert über Vorzeigebeispiele im monatlichen Newsletter „AGENDA.Info“ und auf dieser Webseite.

Nachlese zum Online-Zukunftsbrunch vom 3.12.2025
„Dritte Orte – Räume für Begegnung und Innovation, erfolgreiche Beispiele aus Gemeinden“

Am 3. Dezember fand auf Einladung der bundesweiten Arbeitsgruppe ein Online-Zukunftsbrunch zum Thema Dritte Orte statt. Mehr als 85 Personen aus ganz Österreich, aus Gemeinden, Städten und Bezirken aus dem Politik- wie auch Verwaltungsbereich, Vertreter:innen aus lokalen und regionalen Prozessen, Begleiter:innen und Interessierte folgten der Teilnahme an der Veranstaltung.

Wir haben hier für Sie die Präsentationen in einer Rückschau zusammengestellt.

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.

Jahresschwerpunkt: Vorzeigebeispiele für Dritte Orte in Österreich

Gründung der bundesweiten Arbeitsgruppe

Die Bund-Länder Arbeitsgruppe wurde bereits im Jahr 2003 von der Konferenz der Nachhaltigkeitskoordinator:innen Österreichs auf der Grundlage der „Gemeinsamen Erklärung zur Lokalen Agenda 21 in Österreich“ mit dem Ziel der stetigen Weiterentwicklung und Qualitätssicherung zur Lokalen Agenda 21 in Österreich eingerichtet.

Tausende aktive Bürgerinnen und Bürger waren bislang in mehr als 600 lokalen Prozesse in Österreich eingebunden und tragen wesentlich dazu bei, den Nachhaltigkeitsgedanken vor Ort umzusetzen – zum Ausbau der eigenen Lebensqualität vor Ort und für eine global gerechtere Welt.