Partizipatives Forschungsprojekt zum Zusammenhang von Sprache und dem guten Leben


© SR
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Beschreibung: 
Was bedeutet Sprache für das gute (Zusammen-) Leben? Was bedeutet es mit anderen über Sprache in Verbindung zu stehen? Was können wir überhaupt mit Sprache tun? … diese Fragen wollen wir gemeinsam erforschen und Antworten finden. Ich Sandra Radinger lade dich ein, im Projekt mitzumachen und als Co-Forscher*in unser Spracherleben in der heutigen Welt zu erkunden. In unseren Untersuchungen fragen wir zum Beispiel danach, wie wir Sprachkönnen erleben und was wir damit in einem Gespräch tun wollen. Dabei schauen wir auf Situationen, in welchen wir Freude in der Sprache erleben, aber auch auf Herausforderungen und eingefahrene sprachliche Gewohnheiten, in welchen wir das Gefühl haben festzustecken. Die Erfahrung der Teilnehmer*innen, ihre Gedanken und Perspektiven stehen im Mittelpunkt. Das gemeinsame Erkunden soll uns Antworten darauf geben, welchen sprachlichen Herausforderungen Individuen, aber auch die Gesellschaft als ganze bewegt. Denn alltäglich wird heute über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg kommuniziert, mit geteilten Sprachen, gelernten Sprachen und manchmal einfach mit dem, was funktioniert. Gewonnene Einsichten aus dem Projekt sollen uns helfen sprachliche Bedürfnisse von Menschen besser zu verstehen, wo es Handlungsspielraum und -möglichkeiten für das Individuum und die Gesellschaft gibt. Das Wissen kann, zum Beispiel, dort zum Einsatz kommen, wo es darum geht in Interaktionen mit ungleicher Machtverteilung möglichst allen Sprecher*innen möglichst viel Handlungsspielraum in der Sprache zu ermöglichen.

Beschreibung (engl.): 
What does it mean to relate to others by language use? What can we do with it to do so? What does it mean to ‘language’ our lives? … in this research project we seek to find answers to the questions. I, that is Sandra Radinger, invite you to become a co-researcher in exploring the meaning of language in today’s world. In these explorations, we ask, for example, how we experience competence, agency, and willingness in language use and pay specific attention to situations that confront us with our own languaging habits being challenged. Participants’ experience of confrontation with such situations is highly relevant for re-considering linguistic practice and theory of language, since communication today takes place in various virtual and analoguous spaces and in languages more or less shared from the start (e.g. in lingua franca communication). Insights are expected to help understand human needs related to language and what influences our room for maneouvre in language use. This understanding in turn can help, for example, to design institutional spaces of interaction where power relations amongst speakers are typically unequal, in ways that allow for greatest possible linguistic room for maneouvre for the speakers involved.

Details:
Veranstalter:  Sandra Radinger (Universität Wien)
Art des Veranstalters:  Studierende
Kontaktperson:  Sandra Radinger
Mail/Tel.:  sandra.radinger@univie.ac.at

Format:  Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen
Zielpublikum:  Breite Öffentlichkeit
Thema: Innovation und Empowerment: Stärken stärken
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