© SUPERTRAMPS

>> Kurzbeschreibung Ihrer Tätigkeit und der Arbeit von SuperTramps.

Der in Wien ansässige Verein SuperTramps widmet sich, unterstützt von der Turnauer Privatstiftung, einerseits der Unterstützung aktuell und ehemals obdachloser Menschen, andererseits durch unkonventionelle Stadtführungen, von diesem traurigen Thema nicht betroffene Personen, hiefür zu sensibilisieren.

Ich, KOLAR FerdinanD-M (mit zwei akademischen Ausbildungen), versuche im Rahmen der von SuperTramps organisierten nicht-touristischen Stadtführungen, den Gästen die Problematik der Obdachlosigkeit näherzubringen. Meine Primäraussage in diesem Bezug lautet immer: „Es kann JEDEM passieren.“ Glücklicherweise konnte ich bis dato unter meinen Gästen ein besseres Verständnis für die extrem schwierige Situation erreichen, wie auch gegebene Vorurteile abzubauen.

>> Was bedeutet Nachhaltige Entwicklung für Sie?

Nachhaltige Entwicklung, die von vielen Seiten betrachtet wird, kann vieles bedeuten. Ich beziehe mich hier nun nicht auf Umwelt-/Klimaschutz, sondern auf Soziales!
Nachhaltige Entwicklung im sozialen Bereich bedeutet, für mich, dass wir keine Menschen, die am Ende ihres Geldes noch ein Haufen Monat vor sich haben, mehr registrieren können.
Zur Nachhaltigen Entwicklung gehört, selbstverständlich, auch eine sich sozialen Themen verpflichtend fühlende Regierung.


>> Wie sieht für Sie die ideale Zukunft in 1oo Jahren aus?

Ich habe eine Vision für 2119 (und benötige diesbezüglich sicher keinen Arzt). Ich wünsche mir, dass auf Grund mangelnder Nachfrage, keine Sozialunterkünfte mehr bereitgestellt werden müssen. Selbstverständlich darf ich hier auch etwas phantasieren – auch wenn politische Prozesse, siehe Frauenwahlrecht, immer etwas länger dauern. Ich hoffe, dass in 2119 die Unternehmen jedem Mitarbeiter ein zum Bestreiten des Lebensunterhaltes ausreichendes Entgelt auszahlt.

Link: https://supertramps.at/ 

 

 

 

 

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