15 Uhr in einem Hörsaal der Fachhochschule Vorarlberg – und er ist brechend voll mit 8- bis 12-jährigen Kinder und Jugendlichen. Das kann eigentlich nur eins bedeuten: es ist wieder Kinderuni-Zeit in Vorarlberg! So oder so ähnlich muss es am 6. Juni dieses Jahres gewesen sein, als Nina Schneider zu ihrem Vortrag Warum ist es ein Problem, wenn das Klima sich verändert? im Rahmen der kostenlosen Vorlesungsreihe der Kinderuni eingeladen hatte. Angeboten wird dieses Programm sechsmal pro Semester gemeinsam von der FH Vorarlberg, dem Vorarlberger Landeskonservatorium und der PH Vorarlberg.

Helle Begeisterung für ein hochaktuelles Thema

Weit über 100 Anmeldungen gab es für die einstündige Vorlesung zum Thema Klimawandel. Alle waren von dieser Resonanz positiv überrascht. Zahlreiche Fragen der Kinder an die Dozentin während des Vortrags und danach zeugten von deren Wissbegierde und der Präsenz des Themas.

Die Komplexität des Klimawandels

Anfangs wurde Grundlegendes wie der Treibhauseffekt oder etwa der Unterschied zwischen Wetter und Klima erklärt. Bevor die Auswirkungen des Klimawandels am Beispiel der Biene gezeigt wurden, beschäftigte man sich noch mit den Ursachen für den CO2-Anstieg in der Atmosphäre. Thematisiert wurden neben den Hauptverursachern wie der Energie- und Nahrungsmittelproduktion, Mobilität und Konsumverhalten auch regionale Phänomen wie die Rodung des Regenwaldes. Der vorletzte Punkt behandelte dann die globalen Auswirkungen des Klimawandels wie das Ansteigen des Meeresspiegels.

Eigeninitiative ist Trumpf

Zum Schluss ging es dann darum, was jeder und jede selber machen kann. Gerade hier zeigte sich das ausgeprägtes Bewusstsein dieser jungen Menschen für die Thematik: Ihre Vorschläge reichten von fleischreduzierter Ernährung (Kühe beispielsweise produzieren enorme Mengen des klimaschädlichen Treibhausgases Methan), über den sparsamen Umgang mit Energie bis zur Vermeidung von Plastik – eine ziemlich reife Leistung!

Die Kinderuni plant in Zukunft möglicherweise vertiefende Workshops zu ihren Vorlesungen anzubieten – bei der überwältigenden Begeisterung der Kinder keine schlechte Idee! Wir wünschen den Kindern und Jugendlichen auch noch viel Erfolg auf dem Weg zur Kinderuni-Sponsion, denn daran dürfen sie teilnehmen, wenn sie an mindestens der Hälfte aller Kinderuni-Vorlesungen pro Studienjahr präsent waren.

 

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