„Aus meiner Sicht steht der Begriff Nachhaltigkeit  unmittelbar mit unserer Lebensqualität im Zusammenhang. Nachhaltigkeit führt zu Lebensqualität. Diese subjektive Größe lässt sich aus einer ausgewogenen Mischung aus allem, was auf uns einwirkt, ableiten. Führen die einwirkenden Faktoren zu einem Wohlfühl-Effekt, dann stimmt für uns die Lebensqualität, wir leben gesund und sind voll Tatendrang. Bricht man die auf uns einwirkenden Faktoren auf die Basis herunter, so landet man  immer beim Fundament unseres Seins: Landschafthaushalt, Naturraum, Naturraumausstattung, Biodiversität und Klima sind die Fundamente und die Voraussetzung von allen menschlichen Entwicklungen und Errungenschaften und sind letztendlich der Garant für unsere Lebensqualität.

Nachhaltiges Handeln ist wahrscheinlich der wichtigste Schritt für den Erhalt von Lebensqualität auf der Erde, der von der Menschheit aktiv im Kollektiv beeinflusst und umgesetzt werden kann! Dafür ist das Erkennen und die Interpretation der Wirkfaktoren notwendig, die Systeme in unserer Umwelt beeinflussen. Letztendlich bedarf es einer optimalen Vernetzung von Fachkräften und Entscheidungsträgern,  um festzustellen, was wie geregelt und umgesetzt werden muss. Und hier liegt die große Herausforderung: wird es uns gelingen, die Wertigkeit der Wirkfaktoren richtige einzustufen und regional und überregional  auch  unangenehme Entscheidungen zu treffen, die aber langfristig eine gute Lebensqualität und unser Überleben gewährleisten? Ich jedenfalls bin davon überzeugt, dass wir es gemeinsam schaffen!“

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