Wenn der gemeinwesenorientierte Verein „Tiroler Bildungsforum“ zu den „Blühenden Träumen“ in den Congresspark von Igls einlädt, reist man gerne an. Dort lässt es sich entspannt und in ruhiger Atmosphäre über aktuelle Neuheiten und Möglichkeiten im Gartenbereich unterhalten. Die Umstände für die Gartenmesse waren ideal, tolles Wetter und ein bunter Strauß an Workshops, Vorträgen, Kunst und Musik erwarteten die Besucher.

Gartenbesitzer inspirieren und informieren

Während der Tiroler Gartentage haben auch dieses Jahr an die 6.000 Gäste die Veranstaltung besucht und könnten so direkt bei Gärtnern aus der Region, Züchtern oder Imkern nachfragen. „Das Huhn im Hausgarten ist sicherlich ein Trend“, weiß die Margarete Ringler vom Tiroler Bildungsforum zu berichten „Wir legen Wert darauf, dass jeder sich bei kompetenten Experten informieren kann. Außerdem möchten wir unseren Besuchern neue Ideen und Lösungen weitergeben, was die Gestaltungsmöglichkeiten in Wiese und Hausgarten betrifft.“

Naturnah, regional und speziell

Insgesamt war das Bildungsangebot vor Ort hochwertig und das Angebot der Aussteller besonders. Neben Gartendekoration, ließen sich bei den Ausstellern auch Raritäten wie beispielsweise einheimisches Saatgut, Stauden oder Alpinpflanzen erwerben. „Heimische Pflanzen sind sehr pflegeleicht“, erklärt der Biologe Matthias Karadar. „Das ist ein Grund, warum es sich lohnen könnte auf exotische Zierpflanzen zu verzichten. Häufig macht man sich die Arbeit im Garten nämlich selbst. Auch einen Rasen oder einen Balkon kann man naturnahe mit einheimischen Pflanzen gestalten und ihn als wertvollen Lebensraum einrichten. Leider wird er aber oft schnell und unbedacht bepflanzt. Bei einer besseren Auswahl können wir helfen.“

Mehr Bedacht und mehr Sensibilität für Lebensräume – ein schöner Gedanke der Tiroler Gartentage, der sich auch durch andere Events der „Aktionstagen Nachhaltigkeit“ zieht. In Igls haben ihn schon einige Besucher in die Tat umgesetzt. Weitere Aussteller, die interessiert sind teilzunehmen, können sich gerne beim Tiroler Bildungsforum melden.

Fotos: © CO

Christina Oberleiter | NR-Reporterin für Tirol  

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