In Neusiedl bei Güssing zur Gemeinde Kukmirn gehörend, fanden wie auch im letzten Jahr die Aktions- und Kulturtage statt.

Gründung im Jahr 2012

Die Stegersbacher Nachhaltigkeitsakademie, die im Jahre 2012 für das Gemeinwohl gegründet wurde, veranstaltet regelmäßig Stammtische und Diskussionsrunden. Unter anderem wurde ein eigener „Nachhaltigkeitskatalog“ erstellt. Dies stand bei dieser Veranstaltung jedoch zum Teil im Hintergrund.

Ruhiger Hof im Grünen

Veranstaltet wurde das diesjährige Event wie auch schon 2016 am eigenen Gelände. Während ein Fischteich zum entspannen einlud, wurde im Haus zu gutem Kaffee und kühlen Getränken geladen. Anschließend gab es die Möglichkeit im Garten zu ruhen oder die zahlreichen Kunstwerke befreundeter Künstler zu studieren.

Thema: Verbundenheit

In diesem Jahr gab Organisatorin Dr. Lygia Simetzberger das Thema „Verbundenheit“ vor. „Menschen unabhängig von Ideologien sind willkommen.“, erklärte Simetzberger. Die Akademie verstehe sich als ein „Think-Tank“. Im August sei außerdem ein künsterliches Symposium geplant.

„Team wäre Vision“

Im Gespräch erklärte Dr. Lygia Simetzberger gerne ein eigenständiges Team haben zu wollen: „Meine Vision wäre es ein kleines Team zu haben. Wir wollen Menschen die Möglichkeit geben sich zu präsentieren. Das kann an verschiedenen Orten sein.“ Was sie ablehnt sind Förderungen. „Wir bekommen keine und wollen auch keine haben. Wir sind ein unabhängiges Forum.“, führte Simetzberger aus.

Urkunde für Nominierung als „Ort des Respekts 2016“

Gemeinden fragen nicht

Um den Nachhaltigkeitsgedanken weiterführen zu können würde sich Simetzberger wünschen, dass Gemeindevertreter die Bevölkerung mehr einbinden würden. „Ich würde mich so freuen wenn Gemeindevertreter an Kunstschaffende heran treten würden.“, kritisierte die Organisatorin. Zu viele negative Erlebnisse seien bereits gemacht worden.

Arbeit an Buch

Zurzeit arbeitet die Jus-Absolventin an einem Buch. Titel des Buches ist „Miteinander“. Darin soll es um eine „neue Diskussionskultur“ gehen.

Fotocredit: Land Burgenland

Ein Beitrag von Nachhaltigkeits-Reporter David Marousek

Facebooktwittergoogle_pluspinterestmail