„Nachhaltigkeit in ihren drei wesentlichen Dimension, der ökonomischen, ökologischen und ethischen ist in der Wertschöpfungskette von Unternehmen, im besonderen dann, wenn sie global tätig sind und daher auch global beschaffen und ihre Lieferanten weltweit angesiedelt sind, ein sich von selbst ergebender und geradezu zwingender Faktor ihrer unternehmerischen Leistungserbringung. Nachhaltigkeit, beginnend in der Produktentwicklung, übergehend über die Beschaffung und Produktion bis hin zur Distribution wird sowohl im Wettbewerb im Markt – egal ob Letztverbraucher oder Industriekunde, als auch im eigenen Unternehmen, immer mehr zum gelebten, zwingend erforderlichen Standard, wenn es gilt, die Ressourcenbasis und die Voraussetzungen für wirtschaftliche Tätigkeiten zu sichern. Wenn nachhaltiges Wirtschaften nicht mit ökonomischen, kostenrelevanten Wettbewerbsverzerrungen verbunden ist – das gilt auch für Rohstoff- und Energiekosten – wird es zur marktwirtschaftlichen selbstverständlichen Verantwortung der Unternehmen. Für den BMÖ-Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich als industriebasierte Interessenvertretung des österreichischen Einkaufsmanagements ist dies gelebtes und kommuniziertes Credo.“

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